Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Es ist ein iPad

Donnerstag, 28. Januar 2010

Eigentlich wollte ich ja mal was zu meiner Bachelor-Arbeit schreiben und anderen Dingen, mit denen eigentlich nur die Personen etwas anfangen können, die zu meinem näheren Umfeld gehören. Aus aktuellem Anlass aber schreibe ich über etwas von allgemeinem Interesse (sofern vorhanden).

Ich bin berühmt. Na ja, nicht ganz vielleicht, aber wie man an der regelrechten Flut von Kommentaren zu meinem letzten Beitrag (Unsinn) erahnen kann, haben vor kurzem signifikant mehr Leser auf meinen Blog gefunden als zuvor.

Analytics-Statistik zu meinen Zugriffen

Analytics-Statistik zu den Zugriffen auf Pixelfehler

Diesen Umstand verdanke ich wohl BildBlog.de, die mich beziehungsweise eben genannten Artikel als lesenswert (!) verlinkt haben. Ein bisschen peinlich dabei war natürlich, dass ich den Beitrag kurz nach Mitternacht verfasst und nicht einmal Korrekur gelesen hatte. Wie man in obiger Abbildung sieht, hat meine Berühmtheit schon wieder abgenommen, aber es war doch ganz schön, mal zu sehen welche Möglichkeiten das Internet bietet, um von jetzt auf gleich eine enorme Reichweite (ja, 4000 ist jetzt noch nicht so viel aber immerhin 100x mehr als sonst) zu erlangen. Selbstverständlich freue ich mich dabei auch über die zahlreichen Kommentare, die man aber als professioneller Journalist wiederum nicht erneut beantworten sollte. Folglich sollte ich an dieser Stelle auf die Kommentare eingehen, aber bis auf die Tatsache, dass ich schon zu viele graue Haare habe, um als minderjährig durchzugehen und derer, dass ich auch einen SPON-Artikel kommentiert hätte, in dem es um das Umfallen eines Sacks Reis in China geht, habe ich eigentlich nichts zu sagen.

Anders als im letzten Artikel soll es in diesem tatsächlich um Apple gehen. Insbesondere um das iPad, das gestern Abend von Steve Jobs und Kollegen vorgestellt wurde. Viele der Gerüchte stimmten ja scheinbar tatsächlich, wobei ich irgendwie mehr erwartet hätte. Trotz meines Warenfetisch und der Apple-Jünger-Doktrin muss ich also sagen, dass die Menge an Innovation, die ich da bisher gesehen habe, nicht sonderlich hoch ist. Das heißt natürlich nicht, dass ich das Teil nicht trotzdem unbedingt brauche haben will. Was habe ich denn nun erwartet? Irgendwas Tablet-artiges mit Multitouch, größer als das iPhone. Mehr eigentlich erstmal nicht – und was ist gekommen? Genau das. Natürlich ist die Vorstellung, so ein Gerät zu haben, das morgens beim Kaffee die Zeitung ersetzt und mit dem man auch mal beim Musik-Hören auf dem Sofa surfen kann, sehr nett. Aber wo ist der Knall? Wo ist der Heiliger-Bimbam-Effekt, den ich bei der iPhone Einführung gespürt habe, als ich Cover-Flow und Multi-Touch zum ersten Mal gesehen habe. Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu verwöhnt und erwarte fast, dass das User-Interface (wie es zugegebenermaßen wirkt) unglaublich gut ist/aussieht. Wie dem auch sei – der Nutzen des Geräts ist klar, die Frage ist – neben “Braucht man das?”, die sich allerdings nur außerhalb des Reality-Distortion-Field stellt – ersetzt das Gerät ein anderes Gerät? Beispielsweise einen Laptop. Ich vermute, dass das eher nicht der Fall ist, da man durch Apple zu sehr in der Programmvielfalt und den Anwendungsmöglichkeiten beschränkt wird. Weiterhin fehlt es an Anschlussmöglichkeiten für Peripherie – beispielsweise Drucker, o.Ä.. Ich denke ersetzbar wird wohl eher ein Netbook sein, auf dem man wegen der geringen Ausmaße vermutlich genauso wenig arbeiten will, wie man auf dem iPad kann.

Mein vorläufiges Fazit ist also, dass es sich wohl um eine äußerst spannende Spielerei handelt, die ich – weil im Reality-Distortion-Field – auf jeden Fall ausprobieren werde. Ob und inwiefern sich das Ganze dann doch noch zu einem Laptop-Killer entwickelt wird sich zeigen. Was auf jeden Fall zu erwarten ist, ist eine erneute Flut von Applikationen für das Tablet, die sich (hoffentlich) ähnlich gut verkaufen lassen, wie jetzt auf dem iPhone. Ich bin auf jeden Fall – wie immer – sehr gespannt.

Unsinn

Dienstag, 26. Januar 2010

Lang, lang hab ich nichts geschrieben aber im Allgemeinen rege ich mich hier ja dezent über die Unstimmigkeiten in der Welt auf und nun ist es mal wieder so weit. Während ich mich seit kurzem an der journalistischen Qualität der Neuen Osnabrücker Zeitung erfreuen kann – dazu vielleicht später mehr – habe ich eben auf der Spiegel Online Startseite (!) in der Technik-Rubrik den Artikel zu Apples Presse-Event am Mittwoch entdeckt. Zunächst dachte ich, ich könnte es bei einem ausdrucksstarken Twitterbeitrag belassen, aber dann habe ich mich doch hinreißen lassen, den Artikel zu lesen. Offenbar hätte ich besser Journalismus studieren sollen oder was immer die beiden Autoren für eine Qualifikation haben, derartigen Unsinn zu verzapfen. Ich darf zitieren und kommentieren.

Apple-Tablet
Wunderflunder mit Schnick und Schnack

Einladung zum Apple-Event: Es wird bunt

iPad, iSlate, iTablet – die Technikwelt wird gebannt nach San Francisco schauen, wenn Steve Jobs am Mittwoch das neuste Apple-Spielzeug vorstellt. Bislang kursieren nur wenige Informationen über das Gerät – doch daraus lässt sich ableiten, was es können wird und wie es aussehen soll.

Entzückend. Allein der sachlich gehaltene Teil der Überschrift “Apple-Tablet” entbehrt jeder gesicherten Grundlage. Tatsache ist, für die Leser die sich nicht für derlei Dinge interessieren, dass Apple im Allgemeinen keinerlei Produktankündigungen *vor* Presse-Events macht. Genausowenig hier. Es wird zwar gemunkelt, dass Apple plant, ein solches Gerät vorzustellen aber viel lustiger fände ich es mittlerweile, wenn dort etwas ganz anderes präsentiert werden würde. Zunächst um diesen Boulevard-Journalismus endgültig zu entlarven, nebensächlich natürlich um meinen Geldbeutel zu schonen. Bezüglich der eigentlichen Artikelüberschrift spare ich mir jedweden Kommentar. Der erste Satz des Artikels ist ebenfalls völlig aus der Luft gegriffen, vielmehr wird dem Leser suggeriert es wäre sicher, dass ein wie auch immer zu benennendes Gerät vorgestellt würde. Immerhin – das muss man den Autoren zu Gute halten – relativieren die Autoren im Nachsatz, dass alles Folgende eigentlich keine Tatsachen-Grundlage hat, und daher auch nicht lesenswert ist. Ich habe es mir trotzdem angetan.

So viel ist klar: Apples Tablet wird anders sein, anders aussehen und anders funktionieren als die Geräte der Konkurrenz.

Ah so, das ist also klar. Mit wem konkurriert Apple denn eigentlich dann?

Es wird kein E-Book-Reader sein, auch wenn es sich als solcher eignen wird. Es wird aber auch kein Touch-PC sein, auch wenn es Eigenschaften solcher in sich tragen wird. Stattdessen wird dass iPad, iSlate, iTablet oder wie auch immer es heißen wird, irgendwo zwischen diesen Gerätegattungen angesiedelt sein – und das wird es einzigartig machen.

Ah so, es kann also das eine sein oder das andere, vermutlich eine Mischung – und was macht es nun einzigartig? Andere Tablets kann man sicher nur entweder zum E-Book-Lesen nutzen oder als Touch-PC…

Das fängt schon bei seinem Farbbildschirm an. Der, da stimmen alle Berichte überein, wird eine Diagonale von etwa zehn bis elf Zoll aufweisen, also viel größer sein als die Displays aktueller E-Book-Reader. Die haben meist nur fünf bis sechs Zoll große Bildschirme. Die zusätzliche Fläche wird nicht nur das Lesen leichter machen, sondern sich vor allem beim Websurfen, E-Mails schreiben, Filme gucken und Spielen positiv bemerkbar machen.

Alle (ebenfalls spekulativen) Berichte stimmen also überein. Der aktuellste und wohl auch bekannteste E-Book-Reader ist vermutlich der/die/das Kindle DX von Amazon. Komisch, dass die behaupten das Gerät hätte auch eine Bildschirmdiagonale von etwa zehn Zoll. Vermutlich ist Amazon über die eigenen Produkte falsch informiert. Zu Captain Obvious im letzten Satz muss man wohl nichts hinzufügen.

Als Auflösung käme das HD-Format 720p (1280 x 720 Pixel) in Frage. Auf diese Weise könnte man Tablet-Kunden dazu locken, im iTunes Store HD-Filme auszuleihen – die stets mit einem Aufpreis verbunden sind.

720p ist keine Auflösung sondern ein Videoformat – das “p” steht für Progressiv und beschreibt die Form der Bilddarstellung – im Gegensatz zum “i” für Interlaced. Aber vermutlich wird das Display nicht mit Interlacing arbeiten, also lassen wir das mal so stehen. Immerhin richtet sich Spiegel Online auch an die nicht Technik-orientierten Leser – mit Sicherheit wird es auch den ein oder anderen Kunden geben, der dann HD-Filme auf 10” guckt und dafür 2 Euro mehr ausgegeben hat.

Die geäußerte Vermutung, Apple werde einen OLED-Bildschirm verwenden, halten wir für ausgesprochen gewagt. Solche Bildschirme, die etwa Samsungs Handys zu besonderer Brillanz verhelfen, sind im Handy-Maßstab noch bezahlbar. In Zehn-Zoll-Größe aber, davon gehen Experten aus, würde ein solches Display 400 Dollar kosten, mindestens sechsmal mehr als ein entsprechendes LCD-Display.

Gewagt, Experten.

Und das Display wird ohnehin teurer als herkömmliche Bildschirme werden, weil es Multitouch-Funktionen für die fingergesteuerte Benutzeroberfläche bereitstellen muss. Denn eine Tastatur wird es beim Tablet nur virtuell geben, also auf dem Bildschirm eingeblendet. Eine echte Tastatur allerdings dürfte per Bluetooth ankoppelbar sein.

Vermutlich genauso wie jetzt beim iPhone – Moment, ach da geht das ja gar nicht.

[...]

Hier habe ich einen Teil des Textes gelöscht, damit man mir nicht vorwerfen kann, ich hätte den ganzen Artikel kopiert. War ohnehin genauso irrelevant wir der Rest des Artikels und behauptet das Tablet sei mit USB-Anschlüssen versehen und könnte 1000 $ kosten. Da bin ich mal gespannt.

Was man dafür bekommen wird, wird einem MacBook Air näher sein als einem Kindle. Es wird flach sein, von vorne optisch nur aus einem Bildschirm mit einem dünnen Rahmen bestehen und eine abgerundete Rückseite aus Aluminium haben. Darin eingelassen wird ein ähnlicher Akku untergebracht sein wie bei den aktuellen MacBooks. Der Stromspeicher wird nicht wechselbar sein, würde unter Mac OS X Energie für sieben bis zehn Stunden Laufzeit liefern. Doch wird auf der neuen Hardware wahrscheinlich eine modifizierte Version des iPhone OS installiert sein, die besser für Fingerbedienung geeignet ist und längere Laufzeiten ermöglicht.

Offenbar ist sogar schon klar, wie das Gerät aussehen wird. Und das Betriebssystem steht auch schon fest.

[...]

Ein Erfolg kann ein Apple-Tablet nur dann werden, wenn es anders ist als die anderen, wenn es den Umgang mit mobilen Computern und Lesegeräten auf ähnliche Weise modernisiert, wie es das iPhone für Handys getan hat.

Ob es das schafft, werden wir bald wissen, am Mittwochabend, wenn Apple-Chef Steve Jobs das Rätselraten um das Gerät lüftet, über das er laut Techcrunch gesagt haben soll, es sei ” das Wichtigste, das ich jemals getan habe”.

Heureka. Ich habe eine Quellenangabe gefunden. Immerhin – auch das halte ich den Autoren zu Gute – wird im letzten Teilsatz noch mal deutlich, dass es sich beim kompletten Artikel um reines Rätselraten gehandelt hat und dem Leser wird auf subtile Weise vermittelt: “Es hat Spaß gemacht diesen Artikel zu schreiben, auch wenn wir alles nur geraten haben aber immerhin sind wir auf der Startseite von Spiegel Online und jetzt gehen wir wieder unsere iTunes-Bibliothek sortieren. Dieser Artikel wurde auf einem MacBook Air geschrieben.”. Ob es Spiegel (Online) schafft, zu einem fundierten, qualitativ hochwertigen Journalismus zurückzufinden und ob die Autoren vielleicht an der ein oder anderen Stelle besser den Konjunktiv genutzt hätten oder ob man Meinungen und Kommentare besser kennzeichnen sollte, werden wir bald wissen, am Mittwochabend, wenn Apple-Chef Steve Jobs das Rätselraten um SPON lüftet, über das Nicolas laut Pixelfehler gesagt haben soll, es sei “das Unsinnigste, das er in letzter Zeit gelesen habe”.

The Power of the Human Mind…

Donnerstag, 24. September 2009

Unglaublich mit was so manche Marketing-Menschen auftrumpfen. Wisst ihr was das Event des Jahres wird? Meine Windows 7 Launch-Party. Wirklich – wir werden so viel Spaß haben. Die Einladungen bekommt ihr per Mail, sobald ich Outlook zum Laufen gebracht habe, irgendwas funktioniert da noch nicht so richtig, aber zum Glück gibt es es ja windows.com/help – aber keine Angst, das zeige ich euch dann alles auf der Party. Direkt nachdem wir … ach egal, ich will nicht zu viel verraten. Das wird die Party des Jahres! Ach und was es mit der Überschrift auf sich hat: Dazu müsst ihr euch auf jeden Fall das zweite Video angucken, auch wenn ihr das erste nicht ganz schafft ;) . Ich sag nur “For some activities, make sure you have the right devices…”.

MapKit, Google Maps, iPhone and Drawing Routes or Polylines

Freitag, 04. September 2009

It’s yet again time to write an article in English. This time about some iPhone development dilemma I stumbled upon lately working for my bachelor thesis. As you may know the iPhone Licence (or whatever) doesn’t allow developers to use Google Maps (called MapKit in the SDK) for – as they call it – “Turn by Turn”-navigation applications. I actually don’t want to do this but I’d still like to draw a route into the map. Sadly Apple obviously believed that the only reason one would want to do this would be to provide such a thing. Therefore they didn’t include an abstraction to easyly accomplish that. Yet I still wanted it and this is how I got it to work (with transitions and animations!).

The first thing that came to my mind was to put a non-opaque UIView above the MKMapView and to draw my route into that view. I would simply use convertCoordinate:toPointToView: to get the right points from the map mapped to my overlaying view. At first thought a good idea but it suffers from two serious problems. First (and worse) is the event tracking. You might think it would be easy to intercept events and implement the 4 methods (touchesBegan:… and so on) to move your route and then propagate the events to the underlying mapview but it isn’t. I really tried a lot things and googled up some stuff that sent messages directly to some subview of the MKMapView (which is a hack, of course) but the best thing i could come up with, was moving with your fingers down working but at the same time breaking the “pinch” for zooming which rendered this method pretty useless. Another problem was that you could scroll by sliding your finger on the screen fast and then let go which will let the map scroll further but no more events are fired as no finger is on screen. You could in a way combine this with handling the map-delegate methods didChangeRegion and willChangeRegion but it still won’t work the way you want it. Especially because willChangeRegion does fire somewhat unexpectedly and not constantly while scrolling or zooming in. Second thing thats wrong with this approach is that you will draw the route above the whole map layer which is unusable if you want to use the annotations of the map, too. To sum it up. This approach is crap. I really spend a lot of time trying stuff (even with timers redrawing the route…) but you can’t get it to work the way you want it.

After a little bit of more googleing I found this site of Craig who actually proposed the some approach but had posted an update where he suggested to draw the route into a custom annotation-view to solve the problem with the covered annotations. I liked that idea and tried some stuff on my own and finally this is how you get it done:

Create your own MKAnnotationView subclass which follows the MKAnnotation Protocol, too. Create your own UIView subclass on which you will draw the route later on. Your MKAnnotation subclass creates on initilization a new instance of your UIView subclass and pushes the route-points (e.g. array of CLLocationCoordinate2D) to this internal view. It also needs to set itself to not clipsToBounds, also set it’s bg-color to clearColor and opaque to NO. You also need to push a reference to the MKMapView to the internal view. The last thing to do is to add this internal view as a new subview to your custom MKAnnotation. Btw. you annotation can have a size of 0×0 as we don’t clip our subview and this is the one the route will be drawn upon.

Then you’ll implement the MKAnnotation method coordinate which will return [yourMapViewReference centerCoordinate]. This way – if added to the map – your custom annotation will always be positioned at the center of the map. Regardless of scrolling or zooming. This is important as the MKMapView will remove you route if the annotation is not currently visible (positioned) on the visible region of the map. Then create some method that will order the internal subview to redraw itself and reposition it to the currently visible rect of the map. Basicly it will look like this:

-(void) initRedraw
{

	CGPoint origin = CGPointMake(0, 0);
	origin = [mapView convertPoint :o rigin toView:self];

	internalView.frame = CGRectMake(origin.x, origin.y, mapView.frame.size.width, mapView.frame.size.height);

	[internalView setNeedsDisplay];

}

Then you want to fire up that method in regionDidChangeAnimated in your MKMapViewDelegate. But this won’t do the trick entirely because it will only redraw the map when the region did change but we want to redraw constantly while we’re zooming and scrolling. Maybe you will also note that your internal view isn’t positioned correctly. This is because MapKit will first fire regionDidChangeAnimated then your redrawing will take place then MapKit will ask the your custom annotation for it’s corrdinate and will finally reposition it which you won’t note because there is no event or delegate method for that and this will result in your view beeing repositioned as well as your route. The trick is now to overwrite setCenter: in your custom MKAnnotation. As following the calls above your view will be repositioned using setCenter:. You can overwrite it and abuse it as event listener for any motion (zooming, pinching, scrolling) in the map by firing your initRedraw method in that overwritten thing (remember to call the super-method). If your drawRect in your internal subview is efficiently written and you don’t have too much route points this will allow great performance on 3GS hardware and acceptable performance on first-gen hardware. I didn’t optimize the whole thing and it works great for me with ~ 150 Points (even more on 3GS).

Actually I’m not sure about if you would really need the interal subview to draw upon but I took this idea from Craig’s site. You could also try to draw on your MKAnnotationView directly. I hope some of you can use this but remember not to break the rules Apple made on using MapKit. Also I’d like to thank Craig for his idea with the custom annotation.

Finally, I think this is the best approach to implement routes or polylines into MapKit. I’m currently too busy to put up an example project but if you read Craig’s posts and mine as well you should get it running. If someone is willing to create some abstraction for the MKAnnotation or maybe even a full MapViewController I will happily link it here. Comments are welcome. Good luck with your own projects.

CDU, PS3 und iPhone

Mittwoch, 19. August 2009

Anlass dieses Blogeintrags ist eigentlich die Ankündigung der neuen PlayStation 3 Slim, die meinem Wohnzimmer von einer auf die andere Sekunde 100 Euro an Wert entrissen hat – die PS3 kostet nämlich “nur” 299 Euro im Vergleich zu 399 Euro der alten (UVP versteht sich). Okay, grundsätzlich bin ich darüber nicht erbost, eigentlich sollte ich mich sogar freuen, da geringere Kosten zu mehr Spielern führen und mehr Spieler zu mehr Spielen und ich damit letztlich profitiere (wenn ich denn mal Zeit zum Spielen hätte…). Nun hat ja jeder seine eigene Meinung und seinen eigenen Geschmack, der (inbesondere bei Technikschnicknack und noch insbesondererer diesbezüglich bei Männern und Frauen) meist arg unterschiedlich ausfällt, aber ich muss schon sagen die alte PlayStation ist schon ein schönes Stück Technik. Klavierlack, dezent, understated. So eine XBox 360 würde ich mir um ehrlich zu sein, nicht neben den Fernseher stellen – rein aus optischen Gründen. Die PS3 hingegen lässt jeden DVD-Player vor Neid erblassen. Okay, vielleicht übertreibe ich jetzt etwas aber das ist natürlich wie immer gewollt und stilistisch absolut angebracht um nun auf folgendes Video hinzuweisen für das ich mich ein bisschen schäme (als Mann):

Es handelt sich um die Auspackzeremonie einer PS3 Slim die ich mir interessehalber angesehen habe und feststellen musste, dass ich beim Videogucken den Kopf geschüttelt habe. Ich hoffe es kommt niemals der Tag an dem ich meine Konsole mit ins Bett nehme, sie eine “sie” nenne (gut, das ist im deutschen unumgänglich), ihr sanft über die Abdeckung streichle und mich freue, dass ich keine Fingerabdrücke hinterlasse (nicht, dass die XBox misstrauisch wird…). Und sie hat echte Knöpfe! Uaaahhh. Mein Lieblingsfeature ist allerdings (und die Sony Pressemitteilung führt dies in der Tat in der Feature List – mit Durchmesser als Aufzählungszeichen?!): “Removal of “Install Other OS” feature”. Herzlichen Glückwünsch.

Abschließend möchte ich noch auf auf die geniale Idee der CDU Münster hinweisen, die offenbar folgende Flyer verteilt hat:

Hä?

Hä? (Quelle: macforlife.de)

Nach dieser aufschlussreichen Lektüre, die meiner Interpretation nach eine treffende Zusammenfassung des Wahlprogramms der CDU darstellt, weiß ich zumindest schonmal wen ich nicht wähle. Wer wissen will, was es nun wirklich damit auf sich hat, darf gerne auf macforlife.de nachlesen. Wer danach nach Wahlalternativen sucht, dem kann ich nur diese Seite ans Herz legen, wisst ihr Bescheid…

Zufrieden

Sonntag, 16. August 2009

Ich sollte mal wieder was schreiben, was nicht nur mit Unfug zu tun hat. Zumal es auch was zu schreiben gibt. Zunächst mal für Doro: Die Fische leben noch (und vermehren sich, als gäbe es kein Morgen…).

Dann müsste ich ja noch mal was zum Praktikum loswerden. Wer nicht im Bilde ist: In den letzten drei Wochen habe ich an der Uni das “Datenbankpraktikum” betreut in dessen Rahmen ein Massively Multiplayer Online Game entstehen sollte und entstanden ist. Und ich muss sagen, ich bin mehr als zufrieden. Die Teilnehmer waren zwar am Anfang glaube ich noch etwas verwirrt, weil ich die Gruppentrennung nicht nach modularen Spielteilen (was auch nicht so gut gegangen wäre) sondern nach konzeptuellen Applikationsebenen (Backend, XML-Schnittstelle, Frontends) vorgegeben hatte. Nach ein, zwei Tagen war aber dann doch jedem klar wie der Hase läuft und trotz nahezu saunaartigen Temperaturen im Rechnerraum haben wirklich alle Teilnehmer engagiert mitgearbeitet. Ohne dass die Evaluation jetzt schon ausgewertet wurde, habe ich (freu, freu, freu) bereits von einigen gehört, dass es ihnen ziemlich gut gefallen hat. Das liegt natürlich jetzt nicht direkt an mir, weil die Gruppe auch ganz gut zusammengepasst hat und das Thema nicht ganz so langweilig war – ich sehe das Ganze trotzdem als vollen Erfolg an und nehme für mich mit, dass Projektmanagement durchaus das Richtige für mich ist.

Wer sich das Spiel mal ansehen (und gerne mitspielen) möchte, derzeit läuft ein Test unter http://dbs.informatik.uos.de:3000. Feedback erwünscht ;) .

Wo ich gerade bei Selbstbeweihräucherung bin, darf ich freudig verkünden, dass Patrick, Johannes, meine Wenigkeit und Herr Vornberger mit unserem Paper “Integrating Lecture Recordings with Social Networks” auf der MMedia ‘09 einen der “Best Paper”-Awards gewonnen haben. Dass die Damen und Herren in unserer Session recht begeistert von unserem Produkt waren, hatte ich meinen Lesern ja bereits voller Bescheidenheit auf die Nase gebunden – aber das hätte ich nun nicht erwartet (Foto: MMedia-Webseite, Mr. Dini).

mmedia

Nun dürfen wir noch ein Extended Paper in einem Journal veröffentlichen. Allerdings müssten wir das erst noch schreiben… Auf jeden Fall war’s nett in Frankreich. Die Tatsache, dass wir nach der Konferenz bei 33°C und blauem Himmel wieder in die Bundesrepublik eingereist sind und Abends bei 22°C und Regen in Osnabrück ankamen hatte ich ja schon getwittert. Dafür kann man sich ja heute nicht über das Wetter beschweren und in diesem Sinne werde ich mich jetzt noch ein bisschen quälen gehen, um dann gerechtfertigterweise den Rest des Tages in der Sonne zu verbringen – sofern sie bis dahin nicht schon wieder weg ist.

Wieder nischt

Freitag, 14. August 2009

In einer Eilmeldung gab die RTL Geschäftsführung soeben bekannt, dass beim heutigen Gewinnspiel während der Sendung “Unter Uns” leider erneut kein Gewinner ausgelost werden konnte. In der Pressemitteilung heißt es, die Frage hätte “Was tragen Frauen gerne am Stand?” gelautet. Man gestehe ein, dass die Antwortmöglichkeiten “a) Bikini” und “b) Skianzug” zu einiger Verwirrung unter den Zuschauern geführt haben könnte. In der ausgestrahlten Folge kam nämlich weder das Eine noch das Andere vor. Vieler der Zuschauer, so die Geschäftsführung, hätten wohl auf einen Tipp in der Sendung gehofft und dann wohl verzweifelt nach bestem Wissen geraten. Unter den etwas über einer Million Zuschauer machen knapp über Achttausend beim Gewinnspiel mit. In der Gewinnzentrale freute man sich nach der siebten Werbeunterbrechung schon über eine richtige Antwort und bereitete die Einblendung des Gewinners vor – der Einsender hatte jedoch per SMS teilgenommen und sendete wenig später erneut eine zweite Nachricht mit eben der falschen Antwort. In einem kurzen Exklusiv-Interview, das in den nächsten Tagen der Aufmacher für die sendereigene Sendung Explosiv sein wird, hatte der Einsender angegeben zunächst einfach geraten zu haben sich aber eine Werbepause später sicher war beim ersten Mal falsch geantwortet zu haben. Daraufhin habe er es einfach erneut versucht: ”Wieder nischt mim Gewinn, wa jah kla.”. Leider sehen die Spielregeln vor, dass jeweils die letzte gesendete Antwort gewertet werden müsse. Man könne in diesem Fall leider keine Ausnahme machen, so die Geschäftsführung, erwäge aber eine Änderung der Spielregeln. In Zukunft solle es reichen einmal die richtige Antwort getippt zu haben, unabhängig davon wie oft man vorher schon falsch lag. Weiterhin entschuldigt man sich für die Frage und gelobt in den nächsten Sendungen einfachere zu stellen. Auch die Antwortmöglichkeiten würde man überarbeiten, sodass man auch beim Raten bessere Chancen hätte. Man habe direkt gehandelt, heißt es weiter, und für morgen eine neue Frage vorbereitet. Ursprünglich war “Was macht 1 und 1?” vorgesehen, was man aber mit dem Hinweis, mathematische Fragen würde zu viele Zuschauer abschrecken, verwarf. Welche Frage nun genau gestellt wird, lässt die Geschäftsleitung offen, dazu müsse man sich schon die Sendung morgen ansehen.

Ich für meinen Teil bin schon gespannt.

Ping … Ping … Ping … Pong …

Dienstag, 11. August 2009
Mutiplayer Ping Pong (Artwork von Elektro von photocase.de)

Mutiplayer Ping Pong (Artwork von Elektro von photocase.de)

… kann man bald auf seinem iPhone spielen. Also sofern man jemanden kennt, der auch eins hat, denn bald erscheint Multiplayer Ping Pong im iPhone App Store. Ja, ich habe es schon wieder getan. Diesmal handelt es sich allerdings nicht um eine Datensammlungs-Applikation wie Tanken und Fitness Diary sondern um ein richtig echtes Spiel. Gut, es ist jetzt nicht ganz so komplex wie World of Warcraft macht dafür aber genauso süchtig. Wie bisher jedes Mal ist auch dieses Spiel aus der Idee es selbst (in sterbenslangweiligen, hier nicht näher genannten, im nächsten Semester zu hörenden Vorlesungen) zu benutzen entstanden.
Es geht dabei übrigens – wie der Name schon sagt – um den Spieleklassiker Pong, dessen Name aber vermutlich geschützt ist, deshalb heißt es Ping Pong. Da die schöpferische Höhe einen (viereckigen) Ball von einem Balken zum anderen zu kicken nicht sonderlich hoch ist, betrachte ich das Ganze nicht als Verletzung eines Patents (falls es sowas gibt) und hoffe Atari sieht das genauso. Das coole an meiner Version ist natürlich der Multiplayer-Part, der es ermöglicht mit zwei Geräten per Bluetooth den “Ball” sowie seine Position und dessen Bewegungsvektor (ups, hab ich jetzt schon die Implementierungsdetails verraten?! ;) ) an das andere Gerät zu verschicken. Legt man zwei iPhone aneinander sieht es dabei so aus, als würde der Ball von einem Display ins andere “fliegen”. Ziemlich cool…

In einem Anfall von Altruismus habe ich dann beschlossen, dass auch der Rest der Welt an diesem Spaß teilhaben sollte und so ist das Ganze vor zwei Tagen im App Store gelandet. Also nicht direkt, vielmehr im endlosen Apple Review Prozess. Mit der Veröffentlichung kann man also in gut zwei Wochen rechnen, wobei ich hoffe, Ende August die erste Auszahlung meiner App-Store Verdienste beantragen zu können. Ob das gut läuft werde ich dann berichten. Genauso natürlich sobald Multiplayer Ping Pong im Store landet.

Bis dahin bin ich erstmal noch mit dem Praktikum beschäftigt und der völlig unbürokratischen (Obacht: Ironie…) Anmeldung meiner Bachelorarbeit.

I did it again: Speedprogramming

Mittwoch, 22. Juli 2009

Nach einer außerordentlich erfreulichen Woche im App Store, Fitness Diary bewegt sich um Platz 10 sowohl in Deutschland als auch Österreich in der entsprechenden Kateogrie, habe ich kurzerhand die Fitness Diary Basis genommen und mit Hilfe einer Cola/Kaffee-Infusion in gut 6 Stunden meine zweite iPhone Applikation fertiggestellt: Tanken.

The Next Big Thing...

The Next Big Thing...

Ich bin mal gespannt wie die so ankommt. Von Fitness Diary habe ich ja gelernt, dass man besser vorher gucken sollte, welche (komischen) Einheiten die ähh, na wie sagt man, nicht in Deutschland lebenden Menschen, so verwenden. In Amerika und England ist das im Fall von Tanken die Gallone und (okay, das wusste ich auch vorher) die Meile. Mit etwas Aufwand habe ich also diesmal direkt eine Möglichkeit zum Wechseln der Einheiten vorgesehen und außerdem – am erfolgreichsten bin ich ja derzeit auf dem deutschen Markt – gleich eine deutsche Lokalisierung eingebaut.

Letztlich bin ich damit sehr zufrieden und werde das ganze – wie auch Fitness Diary, wobei ich im Moment ein wenig Angst habe einen Eintrag zu machen nach 2 Wochen Lernstress ohne Sport, also wegen der Zahl neben dem vermutlich tiefroten Pfeil – natürlich auch selbst benutzen. Ein großes Update plane ich hier allerdings im Moment nicht, da die App eigentlich alles hat, was ich mir so wünsche. Außer natürlich weiteren Lokalisierungen, wie auch bei Fitness Diary – wobei ich da aber erstmal ein paar Leute finden müsste, die ausreichend Französisch, Spanisch und Italienisch sprechen.

Tanken (engl. Get Gas) wird wohl im Laufe der nächsten 2 Wochen erscheinen und kostet wie Fitness Diary als Einführungsangebot erstmal 0,79 Euro (in Deutschland). Sobald es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

Eigentlich wollte ich noch was über Patrick’s Vortrag in Colmar schreiben, aber ich muss jetzt endlich mal was essen. Für’s Erste belasse ich es also dabei, voller Bescheidenheit zu erwähnen, dass die Phrasen “excellent” und “best I’ve ever seen” – bezogen auf den social virtPresenter – nicht nur einmal durch den Raum gegangen sind ;) .

Freiheit, Freeeeeiheit …

Freitag, 17. Juli 2009

Ja, ich lasse Überschriften gerne mit drei Punkten enden. Nein, ich bin kein Westernhagen Fan. Trotzdem war gestern ein überaus erfreulicher Tag für mich, so erfreulich, dass ich einfach mal wieder einen Artikel dazu schreibe. Natürlich nicht ohne auch mehrmals Fitness Diary zu erwähnen. Wegen des großen Gs und so :) .

Warum also erfreulich? Na, weil ich mir gestern die letzte Note für dieses Semester abgeholt habe und damit die letzte Note für den letzten Schein in meinem Bachelor-Studium. Also abgesehen von der Bachelor-Arbeit natürlich. Bevor mich nun die größeren Milliarden-Unternehmen (Apple, *zwinker*, Apple, *zwinkerzwinker*, …) mit Jobangeboten überhäufen – ich habe mich schon für den Master Informatik an der Uni Osnabrück beworben, den ich auf jeden Fall noch mitnehmen werde. Schließlich habe ich sogar schon Leistungspunkte dafür gesammelt. Abgesehen davon, war die besagte letzte Note die aus Numerischer Mathematik und damit aus dem letzten nötigen Matheschein für mein gesamtes Leben Studium. Auch wenn die Mathematik doch irgendwie die formale Grundlage der Informatik ist, so muss ich sagen, dass ich ab einem gewissen Punkt irgendwann den Bezug zu meinem späteren Wunschberuf nicht mehr so ganz gesehen habe. Trotzdem bin, ich hoffe diese kleine Selbstbeweihräucherung ist erlaubt, stolz einen fachwissenschaftlichen, berufsqualifizierenden Abschluss in Mathematik erlangt haben zu werden – also wenn dann mal alles durch ist.

Interessant ist übrigens die Notenberechnung für das Bachelorzeugnis. Ich musste mir für die Bewerbung zum Master ein vorläufiges Zeugnis ausstellen lassen, worauf hin ich mal in die Prüfungsordnung nach der Notenberechnung geschaut habe. Irgendwie komme ich da auf andere Ergebnisse als das Prüfungsamt. Ich habe mich schon danach erkundigt und bin mal gespannt wie die Antwort lauten wird. Nicht, dass ich das unterstellen möchte, aber bei den komischen Formulierungen würde ich mich nicht sonderlich wundern, wenn bisher alle Zeugnisnoten “falsch” berechnet wurden.

So, kommen wir nun zu Teil 2 meiner Freude. Fitness Diary hat mich zwar nicht zum Millionär gemacht aber ich bin doch irgendwie zufrieden. Am ersten Tag ist eigentlich nicht viel passiert, da man erst gegen 19.00 Uhr die Zahlen des Vortags erhält. Als ich am zweiten Tag also vorgestern dann mal im Store vorbei geschaut habe, konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass Fitness Diary in der Kategorie “Geundheit und Fitness” bereits auf Platz 48 der Verkaufscharts gestiegen war. Im Laufe des Tages schwankte das ganze dann zwischen Platz 60 und Platz 33 (nein, ich hab nicht den ganzen Tag auf “Neu-Laden” geklickt – oder, doch? Egal…). Abends erhielt ich dann die ersten Zahlen für den Tag ohne Platzierung  die waren – naja, für 0 Marketing (außer diesem Blog, aber den lesen wohl wenige potentielle Kunden) bin ich damit ganz zufrieden. Ich sag mal, es waren unter 10 Euro, die ich verdient habe aber trotzdem nett. Gestern Abend kamen dann die Zahlen für den Tag mit der wechselnden Platzierung und da waren es zwar immer noch unter 10 Euro aber schonmal mehr als am Vortag. Interessant ist dabei, dass man bereits mit rund 10 Verkäufen in Deutschland in den Charts dieser Kategorie landet und zwar im Mittelfeld. Gestern habe ich auch festgestellt, dass ich zeitweise in Belgien, Dänemark und Neuseeland platziert war/bin.

Fitness Diary in den deutschen Charts

Fitness Diary in den deutschen Charts

Okay, der Business-Leser denkt jetzt – hach, mickrig, weniger als 10 Euro am Tag. Man muss natürlich dazu sagen, dass ich nicht der Illusion anheim gefallen bin, mit dieser 99 Cent Applikation zum Millionär zu werden. Mein kurzfristiges Ziel ist, und das scheint mir bei der gegenwertigen Marktsituation mehr als realistisch, auf 300 Euro Verdienst im Monat zu kommen. Das ist jetzt auch nicht die Welt, aber bedenkt man wie viel man als Student sonst so dafür arbeiten muss – und ich habe etwa 2 bis 3 Wochenenden in Fitness Diary gesteckt – habe ich glaube ich allen Grund zufrieden zu sein.

Abschließend denke ich, dass ich mit etwas mehr Aufwand sogar auf wesentlich mehr Verdienst kommen kann. Warum? Ganz einfach. Fitness Diary ist derzeit nur in Englischer Sprache verfügbar. Trotzdem ist der Erfolg in Deutschland groß. Noch größer könnte er ausfallen, wenn ich mit dem nächsten Update Fitness Diary auch in die größeren europäischen Sprachen lokalisiere. Weiterhin gibt es eine Konkurrenzapplikation, die ähnlichen Funktionsumfang bietet, aber meiner Meinung nach nicht ganz so gut strukturiert ist. Im deutschen Store konnte ich diesen Konkurrenten heute überholen (aktuelle Platzierung 21). Geht man jetzt davon aus, dass z.B. die Amerikaner, deren Markt viel größer ist, ähnlich wie die Deutschen ticken, und diese Konkurrenzapplikation im US Store in den Top 100 (über alle Kategorien) derzeit Platz 7 einnimmt und die Applikation das doppelte kostet, scheint mir das Potential doch recht hoch zu sein. Um im amerikanischen Markt Fuß zu fassen fehlen mir allerdings auch noch deren Maßeinheiten (lbs und ft).

Meine mittelfristige Planung sieht also vor mit dem nächsten Update Lokalisierung, Imperial Units und eine einfache grafische Statistik anzubieten und den Preis dabei noch bis ich in den amerikanischen Charts auftauche noch klein zu lassen. Langfristig scheint mir also Top 10 in 3 bis 5 größeren Märkten in der passenden Kategorie nicht unrealistisch. Träumen, und das darf man natürlich auch, kann ich von einer Platzierung in den US Top 100, wobei ich dann vermutlich schon an der 1000 Euro/Monat Grenze knabbern müsste. Träume, wie gesagt. ;)