Mit ‘arbeiten’ getaggte Artikel

Ich arbeite.

Dienstag, 26. Mai 2009

Wer sich fragt, warum sich hier in den letzten Tagen nichts getan hat. Ich arbeite. Ja, ehrlich. Erstens, weil ich festgestellt habe, dass ich eigentlich viel zu viel zu tun habe und zweitens, weil mich die Bauarbeiten vor meiner Wohnung derart nerven, dass ich dringend eine revolutionäre iPhone-Applikation entwickeln muss, um die Miete meiner nächsten Wohnung bezahlen zu können.

Wie dem auch sei, ich lebe noch und demnächst werde ich auch mal wieder etwas inhaltlich relevantes (oder zumindest interessantes) schreiben, beginnend mit dem bereits angekündigten fast fertigen Star Trek Review.

Home, Life, Work die Erste

Freitag, 06. März 2009

Da ich mich gerade von den unsäglichen Strapazen der CeBIT erhole, habe ich endlich mal Zeit den ein oder anderen Beitrag zu schreiben, wegen derer ich unter anderem den Blog eröffnet habe. In diesem geht es um die Organisation meiner neuer Wohnung und ihrem ausgesprochen durchdachten e-Konzept.

Hintergrund ist der, dass ich ein absoluter Filmfan bin, wie bekannt sein dürfte durch mein Studium bedingt viel am Rechner arbeiten muss und – na ja – hin und wieder mal ein Spiel zur Entspannung darf auch nicht fehlen. Ich möchte nochmals betonen, dass es an dieser Stelle nur um das e-Konzept geht, man soll ja nicht denken, ich würde meine Wohnung nie verlassen. Allein schon um in die Küche zu gehen ist das notwendig… ;) .

Also bisher war es so, dass ich mir im letzten Jahr einen Mac Pro gekauft hatte, da sah das Konzept nämlich so aus: Mac Pro zum Arbeiten und Spielen und für meine Mediensammlung (Musik, Filme, etc.). Problem dabei: Ich brauche einen Laptop für die Uni. Das ist nunmal einfach so und daher hatte ich auch ein MacBook. Da ich das MacBook aber tatsächlich nur in der Uni genutzt habe, lagen da gut zwei Gebrüder Grimm quasi brach – für einen Studenten natürlich undenkbar. Außerdem war der Mac Pro, wie ich dann nach einer Weile der Benutzung feststellen musste für meine Zwecke etwas überdimensioniert. Mit 8x 2,8 GHz kann man schon einiges reißen, aber wenn man nicht gerade im vier HD Videos gleichzeitig dekodiert sind von den 8 Kernen 7 ungenutzt. Was also tun mit diesen drei Gebieten:

  • Arbeiten
    Hier muss auf jeden Fall irgendwas mit Apple Zeichen her. Nicht wegen des Aussehens, sondern wegen des Arbeitskonzepts. Auch wenn viele meiner Informatik-Kollegen Macs für überteuerte Spielzeugrechner halten. Mich hat das “It just works”-Konzept überzeugt und ich bin auch bereit dafür ein paar Euro mehr auszugeben. Abgesehen davon, ist ein Leopard Intel Mac obligatorisch, wenn man sich – wie ich – auch von Uniwegen mit iPhone Entwicklung beschäftigt.
    Außerdem war ja schon klar, dass hier gewisse Mobilität schön wäre, weil Desktop-Rechner mit in die Uni nehmen ist schwer.
  • Medien
    Hier geht’s jetzt eher um Spaß und Entspannung während nach der Arbeit. Vor allem geht es dabei um meine fast komplett digitalisierte DVD Sammlung, ja digitalisiert, nein, nicht heruntergeladen – alles in feinster iPhone-konformer h264 Qualität. Wo es in der Sektion Arbeiten möglichst mobil sein soll, geht es hier eher um stationär aber dafür mit “einschalten, Spaß haben” – und zwar vorzugsweise fernbedient. Da man ja auch an die Zukunft denkt, am besten mit Bluray Option und entsprechend starkem Prozessor/Grafik um den Spaß auch dekodieren zu können. Obligatorisch aber glücklicherweise mitlerweile fast überall Standard: optischdigitale Tonausgabe und HDMI Bildausgabe für meinen Fernseher.
  • Spielen
    Okay, jetzt fallen wir ganz in den Spaß-Bereich. Ich weiß nicht, ob es für mein (von Google automatisch generiertes) Sozialprofil so gut ist, aber ich geb’s mal zu – ich spiele gerne Warhammer Online. Zwar nicht so hardcore mäßig mit 24 Stunden dauerzocken aber zum Beispiel mit Leonard – einem alten Freund aus Lüneburg – und seiner Freundin. Nebenbei kann man sich prima unterhalten und hat gleichzeitig noch Spaß am Spiel – so ähnlich wie beim Überraschungsei, … oder so. Ansonsten hatte ich mal eine Wii, fand das Spielkonzept ganz gut aber war von der Grafikleistung nicht sonderlich begeistert – daher auch “hatte”.

So, das sind jetzt die Voraussetzungen. Was hab ich draus gemacht?

  • Arbeiten
    Gearbeitet wird bei mir fortan an meinem MacBook, das prozessormäßig definitiv genug Leistung hat, unter Umständen werden ich den Arbeitsspeicher noch auf 4 GB aufstocken – vielleicht wenn Apples neues Betriebssystem “Snow Leopard” rauskommt. Problematisch ist nur der kleine 13,3” Bildschirm, der zum Arbeiten natürlich nicht taugt. Daher behalte ich meinen 22” Schreibtischmonitor vom Mac Pro und aus MacBook + Bildschirm entsteht dann eine wunderbare Arbeitsumgebung, die bei Bedarf in einer Minute mobil ist.
  • Medien
    Meinen Mediensammlung war jetzt ein kleines Problem, weil des MacBook ja a) nicht erweiterbar ist und b) keine Ausgänge für zwei Bildschirme hat. Ich hatte erst auf einen neuen Mac Mini gehofft, der am Dienstag vorgestellt wurde, aber da der ja erstens auf sich warten ließ und zweitens überhaupt nicht sicher war, ob er jetzt zwei Bildschirmausgänge haben würde oder nicht, habe ich mich für einen dedizierten Home-Media-Server entschieden. Dieser sollte in ein schmuckes Gehäuse kommen, fernbedienbar sein, am Besten lautlos und ständig mit Fernseher und Soundanlage verbunden sein. Was ich mir da am Ende zusammengebaut habe, und wie es jetzt funktioniert – dazu in einem späteren Artikel mehr. Grundsätzlich gefiehl mir diese Lösung auch sehr gut, weil ich – obwohl das MacBook dank nVidia Grafik sogar für Warhammer reicht – auch die Option habe eine zusätzliche Grafikkarte zu installieren, damit der Rechner auch genügend Power hat, aktuelle Spiele flüssig – und dann sogar auf dem Fernseher – darzustellen.
  • Spielen
    Wie bereits gesagt, liefert das MacBook im Moment für meinen PC-Spiele Bedarf genügend Power und sollte es mal nicht mehr reichen, kann ich mit dem Kauf einer Grafikkarte den Home-Media-Server oder auch HTPC blitzschnell umrüsten und damit zum “GamerPC” machen. Irgendwas fehlte aber doch noch und – der aufmerksame Leser hat es sicher gemerkt – was ist jetzt mit Bluray? Da Corinna leider eher ein Spielemuffel ist – zumindest was PC-Spiele angeht – ich sie aber mit der Wii doch in gewisser Weise von einem netten Spiel zu zweit (”Ich will noch mal >Finde den Mii< spielen…”) überzeugen konnte, hatte ich den Gedanken Konsole noch mal aufleben lassen. Da mich die Wii grafisch ja schon enttäuscht hatte, kamen nur noch X-Box 360 oder Playstation 3 in Frage, wobei die Wahl nach kurzer Recherche bezüglich Grafikleistung, Spielen, Konzept und letztlich auch Frauentauglichkeit auf die Playstation 3 viel. Außerdem hatte ich dank des integrierten Bluray Players damit auch dieses “Problem” erschlagen und…

… damit meine neue Wohnung ideal ausgestattet. Die Kosten sind durch den Verkauf des Mac Pro mehr als gedeckt und der Convenience-Faktor ist zudem gestiegen. Ich bin zufrieden und wer mir nacheifern will, für den stelle ich in naher Zukunft weitere Beiträge über den Aufbau des Home-Media-Servers online.