… und zwar im doppelten Sinne. Heute beginnt nämlich direkt vor meinem Fenster die Erschließung eines neuen Baugebiets. Auch wenn ich befürchtet hatte, dass ich aus diesem Grund gegen 08.00 Uhr aus dem Bett geschmissen werde, wurde ich heute noch verschont. Es müssen erstmal Zuleitung für Strom, Gas, Wasser und DSL gelegt werden. Also das Nötigste zum Leben halt.
Schon seit etwa einer Woche hängt dabei ein Zettel bei uns im Flur, auf dem verkündet wird, dass es auf Grund der Bauarbeiten zu Behinderungen auf dem Grundstück kommen wird, das aber rechtzeitig angekündigt wird, wenn die Fahrzeuge vom Grundstück runter müssen. Rechtzeitig war dann heute einer meiner Nachbarn dar, der mir sagte, dass ein Bauarbeiter gesagt hätte “Bis heute Abend müss’n die Autos hier aber wech.”. Gut, nun muss mein kleiner Flitzer also an der zwielichtigen öffentlichen Straße stehen. Ist ja nur für ähhh … naja, bis die halt fertig sind. Wenigstens noch kein Lärm.
Warum jetzt aber “im doppelten Sinne”. Jaha, weil ich mich vor ein paar Tagen dazu entschlossen habe, dass ich gerne ein Aquarium hätte. Ja ein Aquarium. Klingt komisch, ist aber so. Warum? Gute Frage, ich weiß auch nicht. Ich denke ich finde es einfach schön anzusehen. Vielleicht auch ein stiller Hilfeschrei aus der völlig von Logik und Determinismus geprägten Computer-Welt in der ich mich jeden Tag aufhalten muss. Dazu muss ich sagen, dass ich früher (d.h. vor etwa 10 Jahren) schonmal ein Aquarium hatte. Damals war ich erst begeistert und dann sind mir reihenweise die Fische … na ja, sagen wir, sie fühlen sich in der Kanalisation sicher auch heute noch wohl. Ich führe das auf meine jugendliche Naivität sowie die mangelnde Bereitschaft meiner Eltern, sich mit ganzem Geldbeutel Herzen dem Thema hinzugeben, zurück.
Wie dem auch sei, da ich selbst das Netz durchkämmt habe und sowas hilfreich gefunden hätte, werde ich an dieser Stelle meine Fortschritte minutiös aufführen und meine geneigten Leser an jeder neuen Erkenntnis meines – nennen wir es mal – Chemieexperiments teilhaben lassen. In Kürze also der erste Artikel.