Mit ‘geld’ getaggte Artikel

CDU, PS3 und iPhone

Mittwoch, 19. August 2009

Anlass dieses Blogeintrags ist eigentlich die Ankündigung der neuen PlayStation 3 Slim, die meinem Wohnzimmer von einer auf die andere Sekunde 100 Euro an Wert entrissen hat – die PS3 kostet nämlich “nur” 299 Euro im Vergleich zu 399 Euro der alten (UVP versteht sich). Okay, grundsätzlich bin ich darüber nicht erbost, eigentlich sollte ich mich sogar freuen, da geringere Kosten zu mehr Spielern führen und mehr Spieler zu mehr Spielen und ich damit letztlich profitiere (wenn ich denn mal Zeit zum Spielen hätte…). Nun hat ja jeder seine eigene Meinung und seinen eigenen Geschmack, der (inbesondere bei Technikschnicknack und noch insbesondererer diesbezüglich bei Männern und Frauen) meist arg unterschiedlich ausfällt, aber ich muss schon sagen die alte PlayStation ist schon ein schönes Stück Technik. Klavierlack, dezent, understated. So eine XBox 360 würde ich mir um ehrlich zu sein, nicht neben den Fernseher stellen – rein aus optischen Gründen. Die PS3 hingegen lässt jeden DVD-Player vor Neid erblassen. Okay, vielleicht übertreibe ich jetzt etwas aber das ist natürlich wie immer gewollt und stilistisch absolut angebracht um nun auf folgendes Video hinzuweisen für das ich mich ein bisschen schäme (als Mann):

Es handelt sich um die Auspackzeremonie einer PS3 Slim die ich mir interessehalber angesehen habe und feststellen musste, dass ich beim Videogucken den Kopf geschüttelt habe. Ich hoffe es kommt niemals der Tag an dem ich meine Konsole mit ins Bett nehme, sie eine “sie” nenne (gut, das ist im deutschen unumgänglich), ihr sanft über die Abdeckung streichle und mich freue, dass ich keine Fingerabdrücke hinterlasse (nicht, dass die XBox misstrauisch wird…). Und sie hat echte Knöpfe! Uaaahhh. Mein Lieblingsfeature ist allerdings (und die Sony Pressemitteilung führt dies in der Tat in der Feature List – mit Durchmesser als Aufzählungszeichen?!): “Removal of “Install Other OS” feature”. Herzlichen Glückwünsch.

Abschließend möchte ich noch auf auf die geniale Idee der CDU Münster hinweisen, die offenbar folgende Flyer verteilt hat:

Hä?

Hä? (Quelle: macforlife.de)

Nach dieser aufschlussreichen Lektüre, die meiner Interpretation nach eine treffende Zusammenfassung des Wahlprogramms der CDU darstellt, weiß ich zumindest schonmal wen ich nicht wähle. Wer wissen will, was es nun wirklich damit auf sich hat, darf gerne auf macforlife.de nachlesen. Wer danach nach Wahlalternativen sucht, dem kann ich nur diese Seite ans Herz legen, wisst ihr Bescheid…

Das neue, revolutionäre, absolut geniale iPhone 3G .. ähhh … S. Also 3GS.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Okay, es ist so gekommen wie befürchtet angekündigt.

Ich persönlich spekuliere – um es noch mal zusammenzufassen – auf eine ausführliche Snow Leopard Demo, eine (zu ausführliche) iPhone OS 3.0 Demo, auf die Ankündigung einer neuen iPhone Generation wobei ich mir auch “Get iPhone OS 3.0 Today, iPhone 4G early July” oder so vorstellen könnte und irgendwas neues, was immer das sein mag. Eine Guest-Appearance von Steve Jobs halte ich für denkbar aber aus den oben genannten Gründen für unwahrscheinlich.

Die WWDC-Keynote hat so ziemlich genau das gebracht. Snow Leopard wurde ausführlich gezeigt und es hat mich nicht vom Hocker gehauen, scheint aber trotzdem gut zu sein. Fair finde ich den 29$ (beziehungsweise Euro…) Preis. Auf Open CL und Grand Central (obwohl das Logo hässlich ist) bin ich gespannt aber wirklich total revolutionär scheints ja nicht zu sein. Wobei doppelte Geschwindigkeit bei manchen Applikationen schon eine enorme Leistung bei gleicher Hardware ist. Finde ich jedenfalls.

Dann gab es die (wie-viele-Drittentwickler-sollen-noch-ihre-Apps-zeigen?-)viel zu lange iPhone OS 3 Demo. Respektive absolut nichts neues. Schließlich die neue iPhone Generation: Das iPhone 3GS, was mir eher moderate Produktpflege scheint. In diesem Zusammenhang möchte ich sagen, dass ich die Anti-iPhone-Fraktion durchaus verstehen kann, wenn es heißt “Copy & Paste – Wow, das ist mal revolutionär… 3 Megapixel Kamera?! Uaaaahh! Mit Video. Respekt.”. Lieber Scott Forstall, du bist nicht Steve Jobs, du kannst nicht absolut unspektakuläre Dinge so in Szene setzen, dass jeder davon beeindruckt ist. Ich kann durchaus verstehen, dass viele Benutzer des iPhones in Umfragen gesagt haben, dass sie Copy & Paste möchten, aber doch bitte nicht als Major Feature einer neuen Hardware Generation. In solchen Umfragen sagen die Leute ja nicht, welche Innovationen sie erwarten, sondern welche Dinge nötig sind bzw. sie sich wünschen. Die Innovation muss doch gerade das unerwartete, das “wow”-mäßige sein, das aus dem Nichts auftaucht. Und ähhh, das Kopieren und Einfügen von Text (auch wenn das Interface schön ist) ist nicht wirklich innovativ.

iPhone 3GS (Bild: apple.com)

iPhone 3GS (Bild: apple.com)

In diesem Zusammenhang verstehe ich nicht, warum nicht viel mehr Gewicht auf die Dinge gelegt wurde, die zumindest einen gewissen Innovationsfaktor haben: Zum Beispiel Voice Control. Wenn das tatsächlich so gut funktionieren sollte (und ich bin da arg skeptisch) hat Apple mal eben nebenbei die vermutlich beste Sprachsteuerung auf mobilen Geräten auf den Markt geworfen. Interessant ist auch Open GL ES 2.0, das möglicherweise – ganz im Sinne meiner Vermutung in einem vorherigen Artikel – die Kraft hat die PSP als mobile Spielekonsole zu übertrumpfen.
Genauso verstehe ich nicht, wie man den Nutzern “Speed” als ausgezeichnetes Hauptmerkmal verkaufen kann. Ist doch irgendwie klar, dass man erwartet, dass neuere Geräte schneller werden müssen. Auf einer Apple Veranstaltung an der ich einmal teilnehmen durfte wurde explizit gesagt “Nutzer kaufen keine Funktionen, Nutzer kaufen Lösungen.” – Speed steht da wohl nicht zur Debatte.

Was soll ich also sagen. Mir fehlt weiterhin Videotelefonie, trotzdem ist das neue iPhone schlicht “besser” als das alte und damit meiner Meinung nach ein berechtigtes Update. Insbesondere auf die Spieleindustrie bin ich gespannt. und ich kann es kaum erwarten Voice Control auszuprobieren. Dabei kommen wir aber direkt zum nächsten Problem:

T-Mobile. Eben noch schrieb ich von Lösungen, jetzt geht es um das Gegenteil. Nehmen wir mal für einen Moment an, ich bin ein Mensch – okay, das trifft sogar zu – und ich habe Geld – langsam bewegen wir uns in die Fiktion – und ich möchte dieses Geld gerne ausgeben – da es fiktives Geld ist, entspricht das auch erstmal der Wahrheit. Sagen wir also ich fahre zur Bank und hebe – sagen wir mal 600 Euro von meinem Konto ab. Ich gehe also in den T-Punkt (wie üblich in Hemd und Sakko, da sind die Berater gleich viel freundlicher…), weise daraufhin, dass ich heute nicht geschäftlich sondern wegen meines privaten Vertrags gekommen sei und sage frei heraus: “Hier ist Geld. Ich hätte gerne iPhone 3GS.” Ein Funkeln ist den Augen des Verkäufers zu sehen, der schon an seine Provision denkt doch dann sage ich. “Ich habe derzeit einen Complete M 1st Generation Meeene-Fresse Tarif (ohne @home Flat Option).” “Oh”, sagt der Verkäufer dann, “aber Ihr Vertrag läuft nur noch ein paar Monate und Sie möchten Ihn gerne verlängern, nicht?” (Hoffnung keimt in ihm auf.) “Nein, er läuft noch etwa 14 Monate, das sollte ja aber kein Problem sein, oder?” Ich zücke meine mit Scheinen überquellende Brieftasche. Aber beim Wort Problem habe ich exakt und genau den Kern der Sache getroffen, denn die schlichte Antwort des Mitarbeiters ist: “Das geht nicht. Auf wiedersehen.”

“Hä? Hier, ich habe Geld … ihr könnt es haben …” … rufe ich noch verwirrt, während der Sicherheitsdienst mich – mit einem Bündel Scheine wedelnd – aus dem Laden schiebt. Tja zurück in der Realität. Was ich mit dieser kleinen Geschichte zum Ausdruck bringen möchte: T-Mobile hat es offenbar nicht nötig Geld von Kunden zu bekommen. Gut, 600 Euro hätte ich nicht ausgegeben aber selbst wenn – die Geschichte würde sich so (oder so ähnlich) ereignen, denn für Bestandskunden mit Restvertragslaufzeiten zwischen 24 und 12 Monaten ist kein Upgrade auf das neue Gerät möglich. Egal wie viel Geld man den Damen und Herren anbieten möchte. Natürlich, für den hypothetischen, verschwenderischen, Geld-spielt-keine-Rolle Nicolas aus dieser Geschichte bleibt die Option einfach einen neuen Vertrag abzuschließen und das neue iPhone so für etwa 24 * 24,95 + 129,95 Euro zu erstehen. Lumpige 728,75 Euro (mit T-Mobile Simlock, wohlgemerkt!). Zugegeben, gar nicht so viel mehr als 600 aber es kann ja wohl nicht sein, dass einem letztlich nur diese Option bleibt. Geschäftstechnisch: Failed.

Übrigens, wer das Glück hat nur noch 12 Monate Restlaufzeit zu haben, kann das alte Gerät für schlappe 300 Euro ablösen und ein neues zu subventionierten Preisen (z.B. rund 89 Euro) kaufen. Macht also 389 Euro. Gut, das alte kann man ja noch verkaufen also gar keine so schlechte Option – dennoch bleibt festzuhalten: Das Wort “Kundenbindung” durch “Service” scheint T-Mobile nicht geläufig zu sein. Ganz in diesem Sinne ist eine Bestellung der neuen Geräte selbst für qualifizierte Bestandskunden erst ab dem Releasetag, dem 19. Juni, möglich. Hauptsache man hat genug Geräte für die Neukunden, die dann spätestens im nächsten Jahr die gleichen Hasstiraden, wie ich jetzt in ihren Blogs und Twitter Messages veröffentlichen werden. Tja, T-Mobile – willkommen im 21sten Jahrhundert.

Fische!

Samstag, 18. April 2009

Gestern hat mein Aquarium die ersten (erwünschten) Bewohner erhalten. Zuletzt hatte ich ja von vermeintlich kränkelnden Pflanzen und einer sich anbahnenden Schneckenplage berichtet. Erfreulicherweise waren beide Befürchtungen unnötig.

Moooooooos??!

Moooooooos??!

Mit den Pflanzen sieht es so aus, dass mittlerweile alle bis auf das Moos (ich weiß immer noch nicht wie der Krams heißt) einen ordentlichen Wachstumsschub hinter sich haben. Die vermeintlich sterbende Pflanze aus meinem letzten Posting hatte zwischenzeitlich sogar die Wasseroberfläche durchstoßen, sodass ich diese und die (wie auch immer sie heißt) Wasserpest nur mit kleineren ähhh Blättern (?) bereits etwas stutzen musste. Da das Wasserpestteil sowieso keine Wurzeln bekommt und eigentlich eine Schwimmpflanze ist, habe ich die Spitzen einfach wieder “eingepflanzt” also in den Kies gesteckt… Genauso habe ich es bei der anderen Pflanze (vielleicht ein Wasserfreund?) gemacht und siehe da, auch diese Stängel scheinen anzuwachsen. Demnächst habe ich sicher einige Ableger zu vergeben – falls jemand Interesse hat.

Gedeiht prächtig...

Gedeiht prächtig...

Wie bin ich jetzt weiter verfahren? Also, zunächst hatte ich ja das Becken jetzt 2 Wochen einfach so stehen lassen und um das Anwachsen der Pflanzen gebangt. Dann habe ich nach Ostern von meinem Vater Nitrit und PH-Messstäbchen (mit 3 s!) mitgehenlassen bekommen und mal geguckt, was das Wasser so für Werte hat. Der PH-Wert lag irgendwo zwischen 6 und 7, der Nitrit-Wert bei 0. Was mich ein bisschen stutzig machte war das Haltbarkeitsdatum der Nitrit-Stäbchen: Juni 1993. Immerhin nach der Wende. Damit ich die Fische nicht gleich vergifte, bin ich also noch mal ins Aquarienfachgeschäft gefahren und habe “frische” Tests besorgt. Dabei habe ich einen 5 in 1 Test von JBL gekauft, der zusätzlich noch Nitrat und Wasser und Karbonathärte angibt. Nun weiß ich zumindest, dass ich eher weiches Wasser habe (zwischen 5 und 7 °dH (das bedeutet Grad deutscher Härte, patriotisch, oder?)). Der Nitrit-Test hat sich da dann doch leicht verfärbt und war etwas schwächer als die 0,5 mg/l Kontrollfarbe. Leider war die Skala darunter nicht mehr aufgelöst, sodass ich den genauen Wert nicht ablesen konnte aber auch zu geizig war noch einen Tröpfchentest zu kaufen, der nochmals mit etwa 10 Euro zu Buche schlägt. 1 mg/l Nitrit ist übrigens bereits fast tödlich für die Fische… Weil ich kein Fischquäler sein will, habe ich also noch Denitrol von JBL (was übrigens Jot-Beh-Äll gesprochen wird und nicht etwa Dschäi-Bi-Äll) gekauft. Darin sind denitrifizierende Bakterien, die sich normalerweise auch von alleine bilden, aber dann hätte man wohl noch etwas warten müssen. Laut Verpackung erlaubt dieses Wundermittel den Fischbesatz direkt 48 nach Inbetriebnahme. Ich habe ja schon 2 Wochen so laufen lassen und nun noch 48 Stunden gewartet, sollten also lebensfähige Bedingungen im Becken herrschen.

Also ab in den Fressnapf, weil mir dort die Welse (das sollte die ersten Bewohner sein) besser gefallen hatten als im Futterhaus. Meine Keule (die sich mit dieser Bezeichnung übrigens gar nicht anfreunden kann…) im Gepäck, also ab zu den Becken. Eine freundliche Mitarbeiterin hat uns dann sehr fachkundig (das ist das Gegenteil von dem, wie man offenbar bei Saturn beraten wird)  (Lob!) beraten, meinte aber, dass man nicht mit Welsen beginnen sollte, wenn noch keine ausreichende Menge an Algen im Becken wären und das ist bei mir (Gott sei Dank) nicht der Fall. Außerdem hat uns die junge Frau erklärt, dass die Welse durch aus so (und dann hat sie ihre Finger etwa 12 cm gespreizt) groß werden können. Hui, da hat man ja schon schiss ins Becken zu greifen… Also haben wir uns erstmal die anderen Fische angesehen und letztlich beschlossen, mit einemr Harem Familie Platys zu beginnen. Auf ein Männchen sollten dabei drei Weibchen kommen (oder andersrum? egal …).

Futter musste natürlich auch her, wobei ich erfahren habe, dass man normales Hauptfutter (das sind solche Flocken) braucht, das fressen wohl fast alle Fische, und außerdem für die Platys noch solche Pflanzentabletten. Die enthalten wohl vor allem getrocknete Algen, die die gerne fressen, sonst wären nämlich meine Pflanzen dran. Um es nicht auszusparen. Kostenpunkt für etwa 250 ml Flocken (eine kleine Dose) etwa 3 Euro, wie lange man damit hinkommt weiß ich noch nicht, 160 Tabletten (wieder von JBL, vermutlich auch die teuersten, die wollen ja auch Geschäfte machen…) etwa 10 Euro. Da man so eine Tablette am Tag füttern sollte reicht das dann aber auch fast ein halbes Jahr, ist also zu verschmerzen. Die vier Fische selbst haben übrigens auch rund 10 Euro gekostet.

Die Beratung fand ich gut und wirkte fachkundig, es wurde auch genau nach Wasserwerten, etc. gefragt. Alles in allem also zu empfehlen, auch wenn ich die Fische im Futterhaus etwas günstiger in Erinnerung hatte.

Zu Hause angekommen, hab ich dann den Beutel samt Fischen ins Aquarium gelegt, und über den Zeitraum etwa einer halben Stunde immer wieder etwas vom Aquarienwasser in den Beutel getan, damit sich die neuen Bewohner langsam an ihr neues zu Hause gewöhnen können. Danach habe ich den Beutel dann raus genommen und durch einen Kescher in ein großes Gefäß gegossen gegeben. Dann flux mit den Fischen wieder zum Becken und rein damit. Obacht, die Dinger zappeln ganz gut, nicht, dass noch einer raus hüpft. Danach erstmal das Licht auslassen, damit Stress abgebaut werden kann (apropos, den Beutel am besten dunkel im Auto mitnehmen, und natürlich nicht so arg schütteln). Nach etwa einer Dreiviertelstunde (darf auch ruhig etwas mehr sein…) habe ich dann das Licht wieder eingeschaltet und die Fischchen zum ersten Mal beobachtet. Einen großartig traurigen Eindruck haben sie nicht gemacht und sind eigentlich ganz munter durchs Becken geschwommen. Scheinbar ist jedoch mein Filter etwas stark eingestellt gewesen, sodass sie manchmal kaum gegen die Strömung ankamen.

Am ersten Tag soll man laut JBL-Broschüre noch nicht füttern. Heute habe ich also erst den Filter weiter gedrosselt (sollte nun etwa 220 l/h Durchsatz haben, was ja etwa 2x dem Beckeninhalt entspricht und noch ausreichen sollte), wodurch die Strömung glaube ich doch etwas geeigneter ist. Dann habe ich zum ersten Mal etwas Futter ins Becken gegeben und siehe da. Nach anfänglicher Verwirrung ging das große Fressen los. Der Aquarienmensch hat gemeint, man sollte etwa so viel Füttern, wie in 2 Minuten restlos gefressen werden kann. Das scheint zwar ganz schön wenig, aber die Fische sollen ja auch nicht zu dick werden (?!). Außerdem habe ich dann noch so eine Tablette ins Becken gegeben, die erst wenig Beachtung fand, dann aber doch angefuttert wurde. Hier gilt die 2 min Regel wohl nicht oder eine Tablette ist zu viel für 4 Fische, auf jeden Fall haben sie die nicht ganz geschafft. Vielleicht ist sie ja bis heute Abend weg.

Ansonsten scheinen die Vier doch recht munter zu sein, sie fressen und schwimmen herum. Scheint also alles okay zu sein. Was ich ein bisschen komisch finde ist, dass sie häufig gegen die “Wände” des Beckens schwimmen und dort dann auch entlang (vielleicht wollen sie raus?). Vielleicht ist das aber normal, das Becken muss ja erstmal erkundet werden. Man kann ja auch nicht erwarten, dass sie sich hübsch an der Frontscheibe drapieren, damit man sie gut beobachten kann. Da die Dinger ziemlich flux unterwegs sind, kann man leider kaum gute Bilder machen (ohne Blitz). Einen ersten Eindruck kann man aber doch gewinnen:

Platy (weibchen, glaube ich) - erste Beckenbewohner

Platy (weibchen, glaube ich) - erste Beckenbewohner

Wenn alles gut geht, werden die nächsten (dann vermutlich die Welse) Bewohner nächste Woche einziehen. Ich habe übrigens gelesen, dass die Platys zwischen 10 und 80 Junge bekommen und zwar nach 24 Tagen. Mal gucken, was der gute alte Darwin dazu sagt… (dazu passt übrigens auch eine meiner letzten Weisheiten, der Dirk sogar einen eigenen Artikel gewidmet hat.)

Kies und Nährboden

Donnerstag, 02. April 2009

 Kies? Geld? Nein, es geht in diesem Artikel nicht um Geld. Oder? Na ja, es wird auf jeden Fall erwähnt. Bei Geld, Nährboden und Finanzamt fällt mir übrigens ein: “Geld ist die Wurzel allen Übels und das Finanzamt ist ihr Nährboden.”. Gut, Kapitalismus würde da wohl besser passen, aber ich muss wieder aufpassen, was ich schreibe sonst denkt das große G noch, ich sei einer von den “Roten”, wie sich mein Nachbar so eloquent ausdrückte.

Nährboden von TetraPlant

Nährboden von TetraPlant

Ich schweife schon wieder ab. In diesem Artikel soll es jetzt also um den Boden des des Aquariums gehen. Das ist eigentlich ganz einfach, ein paar Dinge muss man allerdings beachten. Damit die Pflanzen, die dann ja hoffentlich bald in das Becken einziehen werden, auch anständig anwachsen und sich danach auch wohlfühlen (Gott, jetzt schreibe ich schon, dass sich Pflanzen wohlfühlen müssen …) brauchen Sie Nährstoffe, sowas wie Dünger eben. Da am Anfang das Aquarium ja noch kein selbstlaufendes Biotop ist, muss man also für den Start etwas nachhelfen. Dazu verwendet man einen so genannten Bodengrund oder Nährboden. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, zu verschiedenen Preisen. Ich habe nach Rezensionsanalyse auf zooplus.de für dem TetraPlant CompleteSubstrate Nährboden entschieden, der zudem noch der Preiswerteste war. In einem 80er Becken muss man wohl einen großen, sprich 4,7 kg (im Tetra sind sogar 5,8 kg) Eimer nehmen. Für andere Größen kann man sich gut im Zoohandel beraten lassen. Preislich muss man zwischen 10 und 20 Euro, je nach Marke für einen großen Eimer rechnen. Ein kleiner Vergleich kann auch hier nicht schaden.

Im JBL “Tipps für Neueinsteiger: Einrichtung eines Aquariums”-Heftchen, das man kostenlos (i.e. ohne Geld) im Fessfutterwieauchimmernapf bekommt, wird von einem adretten mitvierziger Ehepaar (das offensichtlich CSU wählt und irgendwann in den 80ern Modetrends nicht mehr mitgekriegt hat)  erläutert, dass der Nährboden (dort wird natürlich entsprechender JBL-Boden empfohlen) etwa 2 cm hoch auf dem Aquariengrund eingefüllt werden sollte. Wenn man aber sowieso einen passenden Eimer gekauft hat, muss man wohl nicht extra nachmessen. Ich schau nachher mal, wie hoch die Schicht bei mir wird.

Darüber gehört nun eine anständige Schicht Kies. Und zwar bitte Aquarienkies, wenn möglich. Hier gibt es nun die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wobei man sich erstmal für eine Körnung entscheiden sollte, danach für eine Farbgebung. Körnung bedeutet, wie große die einzelnen Kiessteinchen sind. Unter Umständen kann man auch Sand verwenden, das hängt auch damit zusammen, welche Fische man so halten möchte und ob z.B. auch Garnelen oder Welse (aka Nuckelfische) dazukommen sollen. Die Beratung im Zoonapfhandel hat ergeben, dass man darauf achten sollte, dass der Kies nicht zu fein ist, dadurch “ersticken” die Pflanzen, weil sie schlecht an ihre Nährstoffe kommen. Ist der Kies zu grob, finden die Wurzeln schlecht halt. Wirklich empfehlen konnte Sie mir natürlich nur den teuersten Kies (wer hätte das gedacht).

Sand hat übrigens eine Körnung von unter 1 mm, feiner Aquarienkies 1 – 2 mm, “normaler” Aquarienkies 2-4 mm und grober Kies kann auch schonmal 5 – 6 mm haben. Der von der Zoofachnapffrau empfohlene Kies hat eine Körnung von 1 – 2 mm.

Aquarienkies (10 kg von Dennerle, 5 kg von Rosi's)

Aquarienkies (10 kg von Dennerle, 5 kg von Rosi's)

Hat man sich für eine Körnung entschieden, muss man noch eine Farbe wählen. Bei den Natursorten gibt es dunklere und hellere Varianten, weiterhin gibt es auch Farbkies. Im Internet habe ich gelesen, das dieser mit einer Plastikschicht umgeben sein soll, der die Farbe erzeugt und meist etwas verpönt ist (unnatürlich und so). Im Zoohandel wurde mir jedoch explizit farbiger (dunkler) Kies empfohlen und auf den Verpackungen steht auch nichts von Plastik, fühlt sich auch nicht so an und sieht nicht so aus. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich schwarzen Kies gewählt habe, vielleicht gibts den so auch in natura. Außerdem sagte mir die Verkäuferin, dass die Fische dunklere Farben bevorzugen, inkonsequenz olé, sie aber trotzdem hellen bei sich zu Hause hat. Außerdem sollte man, wie oben schon erwähnt, darauf achten, dass die Körner nicht scharfkantig sind, damit sich Bodenfische (wie Welse) nicht verletzen.

Preislich rangiert der Kies von “scheiße teuer”, bis “super billig”. Empfohlen wurde mir Dennerle Farbkies der Körnung 1 – 2 mm je 10 kg/20 Euro (dicht an “scheiße teuer”). Sonstigen Farbkies “Rosi’s Aquarienkies” gab es im Sack für etwa 6 Euro/5 Kg (noch annehmbar). Normaler Naturkies ist dabei wesentlich günstiger, hier kommt man mit 10 Euro für ein 25 kg Sack durchaus hin.

Ich persönlich finde den Naturkies ziemlich langweilig und wollte einen möglichst dunklen haben, damit die Fische und Pflanzen einen guten Kontrast bilden. Habe mich also für den schwarzen Kies entschieden. Nun ist natürlich noch die Frage, wie viel man davon braucht. Die grobe Abschätzung der Verkäuferin waren 15-20 kg für ein 80er Becken. Nach der Dichte zu Fragen, um selbst Berechnungen anzustellen habe ich mir geschenkt und Prof. Google befragt. Wer der Geometrie und dem Rechnen mit einer unbekannten nicht mächtig ist, findet übrigens hier einen netten Rechner.

Dort angegeben sind etwa 1,5 kg/l  für Sand, 1,45 kg/l für Kies der Körnung 2 – 3 mm und 1,3 kg/l für groben Kies mit 3 – 4 mm. Die Konservativenbroschüre empfiehlt insgesamt eine Kieshöhe von 3 – 4 cm. Die Fressnapf-Broschüre empfiehlt vorne 3 cm mit einer Steigung nach hinten zu 5 cm. Das mit der Steigung wurde mir auch erzählt, soll einen natürlicheren Raumeindruck verschaffen und dafür sorgen, dass Schmutzpartikel nach vorne wandern (damit sie besonders gut gesehen beim Reinigen entfernt werden können).

Wie oben schon beschrieben habe ich mich für den schwarzen Kies entschieden, dabei habe ich 2/3 teuren der Körnung 1 – 2mm genommen, 10 kg also, und 1/3 billigen der Körnung 2 – 4 mm. Ich hoffe ich komme mit 15 kg aus, werde dazu noch berichten. Nun wird erstmal der Schrank aufgebaut und das ganze auf Dichtigkeit getestet. Später also mehr.

Bestrafungslernen

Donnerstag, 02. April 2009

Offenbar glaubt das Finanzamt Osnabrück-Stadt, mir mit dem hoch umstrittenen Mittel des Bestrafungslernens Vernunft einbläuen zu können. Nein, es geht nicht um Moskau Inkasso (den Link schenk ich mir mal), viel schlimmer. Es geht um Geld. Eigentlich geht es immer um Geld. Geld ist die Wurzel allen Übels. Egal. Auf jeden Fall, war ich mir bis vor kurzem sicher, dass man seine Umsatzsteuervoranmeldungen immer bis zum 15. Tag des Folgemonats abgegeben muss. Keine Ahnung, wo ich das her habe – vermutlich irgendwo aus dem Internet. Anstatt mir meinen Fehler nach etwa einem halben Jahr mitzuteilen, setzt das Finanzamt gleich mal einen Verspätungszuschuss an und zwar von im prozentualen Vergleich zu meinen Abgaben einen saftigen. Netterweise wird mir in der Erklärung pädagogisch wertvoll mitgeteilt, dass ich “bereits wiederholt Anmeldungen verspätet” abgegeben hätte und “[d]ies [...] bei der Festsetzung [...] berücksichtigt” wurde.
Ich halte das Ganze in dieser Formulierung für rechtlich bedenklich, aber wie auch immer. Ich freue mich allerdings schon auf die Belohnung (vgl. Bestrafungslernen), die ich erhalten werde, wenn ich das gewünschte Verhalten (also die rechtzeitige Zahlung) zeige. Vielleicht 10% Steuernachlass oder sowas, wir werden sehen.

In Zukunft werde ich auf jeden Fall – und hier noch mal der Hinweis an alle, die es sonst noch falsch machen – die Zahlung des am Zehnten pünktlich vornehmen.

Und nun bau ich meinen neuen Aquarienunteschrank auf…

A wie Anfang (und Aquarium)

Mittwoch, 01. April 2009

Meine neue “Der kleine Nicolas will ein Aquarium”-Reihe hatte ich ja schon angekündigt, und dies soll nun der erste (inhaltlich wichtige) Artikel zum Thema sein.

Grundsätzlich war mir von Anfang an klar, dass es bei Aquarien kleine und große gibt. Nicht klar war mir, dass das Aquarium, je kleiner, desto schwieriger zu pflegen ist. Apropos pflegen.

Irgendwie es ist ja schon komisch, wenn sich einem neuen Metier gegenüber sieht, von dem man keine oder nur wenig Ahnung hat. Ich meine Grundsätzlich sind die Leute, die sich damit auskennen ja erstmal “komisch” – also merkwürdig. Da wird über Bakterien gefachsimpelt, Gesellschaftsverhalten, Gruppengrößen und Beckenausmaße, Algen, Filter, Wasserwerte, Lebendfutter und jeder Menge mehr, die bei einem Außenstehenden ein großes Fragezeichen auf die Stirn zaubert. Vielleicht fragt man sich sogar, ob man auch mal so “jemand komisches” wird und ein bisschen ängstigt es einen, bald 24 Stunden am Tag gespannt vor dem Becken zu sitzen, um das Brunftverhalten junger Guppies zu beobachten. Vor allem würde mich interessieren, wie das große G jetzt mein automatisches Persönlichkeitsprofil verändert, wo es mit mir den Begriff Aquarium verknüpft.

Okay, zuallererst sollte mal klar sein, dass ich das Aquarium erstmal zum Großteil als Einrichtungsgegenstand sehe und mir noch gar nicht so sicher bin, ob mir Aquaristik als “Hobby” überhaupt Spaß macht. Wir werden sehen. Nun aber zum informativen Teil.

Also, wie oben schon beschrieben sollte das Becken nicht zu klein sein, insbesondere, wenn man noch wenig Erfahrung hat. Das liegt wohl vor allem daran, dass die große Wassermenge mehr Kompensationsmöglichkeiten bei Fehlern bietet, als in einem kleinen Becken. Anschaulicher Vergleich: Pinkelt ein Betrunkener in den Rhein, sterben deshalb nicht weltweit alle Fische. Bei einem 54 Liter Aquarium sieht das unter Umständen schon anders aus… Ganz abgesehen davon, habe ich bei der Wahl natürlich auch den Begriff “Einrichtungsgegenstand” in den Entscheidungsprozess einfließen (eine besonders passende Metapher, nicht?) lassen. Ist das Teil so mickrig, macht es natürlich wenig her. Abgesehen davon, wirkt es unter Umständen deplatziert und mit mangelnder Aufmerksamkeit auch sicher mangelnde Pflege erhalten. Natürlich spielt auch das liebe Geld eine Rolle. Ein, wie oben verpöntes, 54 Liter Becken (im Fachjargon ”60er”, da im Allgemeinen 60 cm breit) gibt es als Komplettset schon ab etwa 40 Euro. Danach – so scheint es – steigen die Preise exponentiell. Ich habe mir einige Becken angesehen und fand preislich noch vertretbar sowie Platz- und Volumentechnisch ein “80er” (das heißt 96 oder 112 l) Becken angemessen. In dieser Größe muss man bereits mit etwa 100 Euro für ein Komplettset rechnen. Natürlich gehen auch noch wesentlich größere Größen, die allerdings, wie gesagt dann schnell teurer werden. Wichtig ist bei der Wahl der Beckengröße auch die Unterlage. Das gute Stück soll ja nicht auf dem Fußboden stehen, sondern am besten in Augenhöhe. Dabei bietet sich ein stabiler Schrank (Obacht: 1 l Wasser wiegt im Allgemeinen 1 Kg) an oder wer nichts passendes zur Hand hat, ein speziell konzipierter Aquarienunterschrank. Die gibt’s zwar nicht bei IKEA aber in Fachgeschäften (auch Zoohandlungen) kann man diese durchaus dazu erwerben. An dieser Stelle möchte ich noch einmal erwähnen, dass sich ein Preisvergleich auf jeden Fall lohnt.

Ein Beispiel zum Preis. Ich war hier in Osnabrück sowohl beim Fressnapf und beim Futterhaus, wobei ich beide Zeitweise durcheinander bringe und dann vom Futternapf spreche. Erstere hatten ein Angebot für ein “80er” Becken für 99 Euro, letztere eines für 109 Euro. Normalerweise kosteten die Becken dabei 109 bzw. 129 Euro. Gut, 20 Euro scheinen einem jetzt nicht soooo viel, aber letztlich sind das schonmal 20 % des Preises und wenn man bedenkt, was noch so auf einen zukommt… Auch bei den Unterschränken bietet sich ein Preisvergleich an. In den Geschäften kaum unter 80 Euro zu kriegen, bietet z.B. der Online Händler zoooplus.de einen passenden Schrank für knapp 45 Euro an.
Eine gute Alternative zum Neukauf ist sicher auch der Gebrauchtkauf z.B. bei eBay.  Ich hatte dort auch einige Aquarien im Auge und gehofft, dass die Preise auf Grund des meist ausgeschlossenen Versands, eher günstig seien. Trotzdem habe ich leider kaum Schnäppchen finden können. Häufigster Preis waren etwa 150 Euro für ein 100er Becken mit Unterschrank, was dem entspricht, womit man für ein günstiges 80er mit Unterschrank rechnen muss. Dabei sollte man bedenken, dass auch die technischen Geräte, die dann dabei sind “gebraucht” sind und insbesondere Pumpen ja auch nach ein paar Jahren gewisse Verschleißerscheinungen zeigen.

Aquarium ("80er") mit Unterschrank

Aquarium ("80er") mit Unterschrank

Okay, fassen wir es also zusammen. Becken und Unterschrank sind schonmal essentiell, Größe und Preis sind dabei zu beachten. Was bedeutet jetzt “Komplettset”? Das bedeutet, dass die notwendigen technischen Gerätschaften schon mit im Set dabei sind. Da wäre zu nennen: Ein Filter mit Pumpe, hält das Wasser sauber und bietet Raum für nötige Bakterien, dazu später mehr, ein Heizstab – es wird wohl um tropische Fische gehen, also muss das Wasser entsprechend temperiert sein, eine Abdeckung mit Beleuchtung, man will ja auch was sehen, außerdem brauchen Fische und Pflanzen Licht – Photosynthese und so. Dabei gibt es auch offene Aquarien, also ohne Abdeckung, die sind aber eher in den höheren Preisregionen anzusiedeln und man sollte sich überlegen, ob man das will, hat ja auch Nachteile (Geruch, Luftfeuchtigkeit, rausspringende Fische…). Damit ist man technisch schonmal gut ausgestattet.

Ich persönlich habe mich übrigens für das FressähhFutterhaus-Angebot entschieden, weil die Geräte da von einem Markenhersteller sind, namentlich Eheim, Jäger und MP. Man sollte bei der Wahl des Sets nämlich zusätzlich bedenken, dass in so einem “Billig”-Angebot natürlich auch billige Technik dabei ist. Nun kann man es drauf ankommen lassen und erstmal ausprobieren ob man damit klar kommt, oder gleich etwas mehr ausgeben. Ich habe mir da für letzteres entschieden, allerdings bin ich mir noch nicht so sicher, ob der Filter auch “leise” arbeitet und ob sich die Investition gelohnt hat. Das muss jeder selbst entscheiden. Außerdem habe ich bei zooplus.de einen entsprechenden Unterschrank erworben. Kleines Manko, mein Becken hat in der Tiefe nicht die Standard 35 cm sondern nur 30, was den Unterscheid zwischen 96 und 112 l ausmacht. Erstmal nicht so schlimm, einen “dicken” Aquarienhintergrund, dazu später mehr, werde ich daher aber nicht einbauen. Was noch zu erwähnen ist, dass man eine Aquarienunterlage kaufen sollte. Das ist eine entsprechend große Schaumstoffunterlage, die nötig ist, da schon kleinste Steinchen (Staub oder sowas) unter dem Aquarium Spannungen im Glas zur Folge haben können, die das Glas zum Brechen bringen (Sintflut). Alternativ gibt es Aquarien mit einer Fuß- oder Sockelleiste, die für den entsprechenden Ausgleich sorgt. Hier sollte, sowie meine Recherche ergeben hat, keine solche Unterlage verwendet werden.

Soviel erstmal, morgen gibt es dann mehr zu Kies und Nährboden, sowie Fotos, wenn ich den Tisch aufgebaut habe.

Exzellenzinitiative von Media Markt

Freitag, 30. Januar 2009

Heute morgen ist mir der aktuelle Media Markt Prospekt in die Hände gefallen und obwohl ich mich zu weilen über die Inkompetenz mancher Mitarbeiter und die von mir schon häufiger festgestellte Kundenunfreundlichkeit ärgere muss ich sagen, dass dort im Moment eine Aktion läuft, die ein “beide Daumen hoch” von mir verdient:

Bis zum 31. Februar (Update: – sofern der Monat so viele Tage hat -) können dort Schüler mit ihrem aktuellen Zeugnis auflaufen und erhalten laut Prospekt für jede 1 eine Gutschrift von zwei Euro und für jede 2 eine Gutschrift von einem Euro. Das finde ich doch mal eine gute Sache – erinnert mich daran, dass mein Großvater mir früher immer für jede 1 fünf Mark, für jede 2 zwei Markt, und für jede 3 immerhin noch 50 Pfennig geschenkt hat.

Kritisch sehen kann man natürlich die Tatsache, dass es sich um eine Gutschrift bei einem Kauf handelt und das Geld nicht ausbezahlt wird – aber hey, das Geld von meinem Großvater ist auch nicht in meinen Bausparvertrag gewandert ;) .