Mit ‘harmony’ getaggte Artikel

Ein Tag Ruhe

Mittwoch, 11. März 2009

Heute gönne ich mir mal einen Tag Ferien, bevor ich mich wieder mit den Strapazen des wirklichen Lebens widme. Ziel des Tages ist es, meine Harmony endlich so einzurichten, dass ich zwischen Fernsehen und Filmen vom Sofa aus umschalten kann. Mal schauen, welche unwiderstehlichen Linux-Probleme sich mir heute in den Weg stellen werden. (Aber Roland ist ja online…)

Außerdem müsste ich mal mein Downloads-Verzeichnis aufräumen, und heute Abend würde ich gerne mal Killzone 2 für die PS3 ausprobieren, aber dafür müsste ich in die Videothek fahren und hoffe, dass es ausleihbar ist. Mal sehen ob ich mich dazu motivieren kann.

Bisher bin ich im Übrigen noch nicht dazu gekommen, Mathias seinen Blog – ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass Heidi Klum bei Germany’s Next Topmodel immer “als wie” bei Vergleichen sagt?! – zu erwähnen. MM lässt uns fortan an seinem Leben teilhaben und abgesehen davon, dass er offenbar gerade die französische Revolution (eigentlich nur’n Trackback Test – aber hey, hätte man gar nicht gemerkt, oder?) nachspielt, hat er mir gerade dazu verholfen, 4,1 Kg abzunehmen – folglich widme ich mich jetzt mit umso mehr Elan der wichtigsten Mahlzeit des Tages (neben Mittag- und Abendessen): dem Frühstück. Ich wünsche einen angenehmen Tag.

Harmonie

Dienstag, 20. Januar 2009

Um den Eindruck zu erwecken, tatsächlich regelmäßig hier zu schreiben, hier also mein erstes Nicht-Hello-World-Posting. Es geht um einen Themenbereich, den ich – da sich um ein persönliches Interessengebiet handelt – wohl häufiger hier behandeln werde: Technik-Schnickschnack, wie meine Freundin es bezeichnen würde. Worum geht’s jetzt aber genau?

Nun es geht um mein Home Theatre (dt. Heimat Theater Heimkino), das in den nächsten Tagen/Wochen ergänzt und erneuert wird. In naher Zukunft werde ich mehr über die einzelnen Komponenten und deren Zusammenspiel schreiben aber zunächst mal geht es jetzt um den Dirigentenstab, das Zepter, wenn man so will. Es geht um Harmonie – na ja (Exkurs: Eigentlich schreibe ich schon immer na ja zusammen also naja aber da das nicht den gängigen Konventionen entspricht – damit ist die Deutsche Rechtschreibung – gemeint versuche ich mich jetzt mal an die neue korrekte Schreibweise zu gewöhnen. Wer jetzt noch weiß, wie ich den Satz begonnen habe, hat einen Keks verdient.) eigentlich geht es um Harmony um genau zu sein um die Logitech Harmony 555 Universal Remote.

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Man hat einen Fernseher, einen Satellitenreceiver, einen Verstärker und ein paar aktive Lautsprecher. Was ist nun zu tun um, sagen wir mal, die heutige Inauguration Ceremony von Barack Obama zu gucken?

  1. Fernseher einschalten
  2. Fernseher auf Quelle Ext.1 stellen (das ist der Scart-Anschluss des Sat-Receivers)
  3. Satellitenreceiver einschalten
  4. Verstärker einschalten
  5. Verstärker auf Eingang “TV” stellen
  6. Lautsprecher einschalten
  7. den Schweiß von der Stirn wischen

 

Logitech Harmony 555

Logitech Harmony 555

Nun, prinzipiell nicht so dramatisch aber irgendwie schon aufwändig insbesondere, wenn man bedenket, dass dazu mindestens drei verschiedene Fernbedienungen nötig sind. Die Harmony macht dem ein Ende.

 

Wie funktioniert das gute Stück denn nun? Zunächst mal konfiguriert man das übrigens sehr formschöne Gerät an seinem PC Mac und ein – auf für einen Nicht-Informatiker- recht einfach zu verstehender Assistent fragt zunächst welche Geräte man denn überhaupt steuern möchte. Die 555er kann derlei 15 gleichzeitig bedienen, wovon ich allerdings (glücklicherweise) noch weit entfernt bin. Ich habe dabei meinen Fernseher, AV- und Satellitenreceiver angegeben. Sobald alle Teile da sind, wird der eigentlich wichtigste Teil – nämlich der HTPC – auch noch eingepflegt. Nachdem alle meine Geräte in der Datenbank waren (was ich bei Fernseher (Samsung) und AV-Receiver (Denon) auch erwartet hatte) und sogar mein 19,95 Euro Sat-Receiver automatisch erkannt wurde, wurden mir sogleich diverse Aktivitäten vordefiniert vorgeschlagen. Eine Aktivität ist eine Folge von Kommandos, die an verschiedene Geräte gehen um – wer hätte es gedacht – einer bestimmten Aktivität nachzugehen. Beispielsweise Fernsehen: Hier wird genau die obige Folge von Befehlen mit nur einem Tastendruck ausgeführt. Das schöne dabei ist dann noch, dass auch während des Betriebs die einzelnen Tasten intelligent zugewiesen sind. Lauter und leiser beispielsweise richtet sich an den AV-Receiver und nicht etwa an den Fernseher, der ja bei mir gar nicht zur Tonausgabe genutzt wird. Die Nummerntasten hingegen gehen an den Sat-Receiver und die Taste um das Bildseitenverhältnis z.B. von 16:9 auf 4:3 umzustellen, richtet sich korrekterweise an den Fernseher. Nach etwa 20 Minuten hatte ich den Assistenten fertig durchlaufen und konnte das ganze gleich ausprobieren. Erster Eindruck: Fabelhaft. Ohne sich jetzt stundenlang mit Einstellungen und Programmiercodes rumzuquälen habe ich ein sehr akzeptables Ergebnis erzielt. Sobald ich meinen HTPC fertig zusammengestellt habe, werde ich die Einstellungen der Harmony noch einmal feintunen, sodass nur noch die für mich wirklich relevanten Funktionen genutzt werden, dann dazu mehr. Für den Moment kann ich nur sagen, dass es sich wirklich um ein Schmuckstück handelt, das einen ausgezeichneten ersten Eindruck hinterlässt.

Damit das ganze sich nicht wie ein Werbetext liest noch ein kritischer Hinweis. Das Einstellen der Harmony erfolgt online (was gut ist, wegen den vielen automatisch erkannten Geräten, die immer aktuell sein werden). Leider werden die Einstellungen der Harmony nicht lokal gespeichert sondern im Netz und Zugang zu selbigen erfordert ein Nutzerkonto, dessen Einrichtung wiederum zumindest die Angabe von Vor- und Nachname  sowie eMail-Adresse fordert. Datenschutz- und Privatsphäre-technisch etwas problematisch, aber für mich tolerabel.

Update

Fast das wichtigste vergessen. Die Harmony hat ja auch ein Display und – man glaubt es nicht – es ist im ersten Anlauf pixelfehlerfrei. Zumindest gibt es keine Pixelfehler, die ständig schwarz sind, auf solche, die immer weiß (farblos) sind, habe ich noch nicht testen können.