Mit ‘kies’ getaggte Artikel

Aquarieneinrichtung

Samstag, 04. April 2009

Nachdem ich ja in meinem letzten Beitrag die Vorbereitungen beschrieben hatte, ging es vorgestern in die Praxis.

Erstmal habe ich den entsprechenden Aquarienunterschrank aufgebaut und an die richtige Position gestellt. Dank des absolut ebenen Bodens in meiner Wohnung konnte ich dann noch etwa eine Viertelstunde damit verbringen, das Ganze mit selbstklebenden Bodenschonern auszutarieren. Dass der Schrank gerade (Wasserwaage) stehen sollte, versteht sich wohl von selbst. Der Unterschrank von zooplus.de ist übrigens zu empfehlen. Der Aufbau war einfach (wenn man von Anfang an darauf achtet, alle Bretter richtigherum einbauen), er sieht gut aus und vor allem ist er sowohl für Becken mit 35er und 30er Tiefe geeignet (Oberseite und Unterseite können getauscht werden).

Aquarium mit 5 Litern Wasser auf dem Unterschrank

Aquarium mit 5 Litern Wasser auf dem Unterschrank

Danach kam dann das Becken drauf (auf Sockelleiste oder Unterlegmatte denken) und wurde erstmal mit 5 Litern Wasser gefüllt um sicherzustellen, dass der Spaß auch dicht ist. Da nach 15 Minuten nichts leckte, konnte dann Nährboden und Kies eingefüllt werden. Vorher sollte allerdings die Aquarienrückwand angebracht werden. Bei mir ein ganz schöner Krampf, der mit einem eher mittelmäßigen Ergebnis endete. So eine Rückwand ist eigentlich eine gute Sache, weil dann erstens die Fische eine feste Seite haben und nicht von allen Seiten “rausschauen” und zweitens man nicht die Tapete hinter dem Aquarium sieht. Bestenfalls kann mit dem richtigen Motiv noch eine gewisse Tiefe und einen Abschluss schaffen und den Kontrast zu Pflanzen, Deko und Fischen erhöhen. Ich habe mich für eine bedruckte Rückwandfolie entschieden. Wenn ich ein größeres Becken hätte, hätte ich aber auf jeden Fall etwas mehr investiert um eine strukturierte Rückwand für die Innenseite zu nehmen. Das sind schon wesentlich besser aus. Außerdem musste ich zu Hause leider feststellen, dass der “Künstler” meiner Rückwand ein für die Größe ungeeignetes Digitalfoto verwendet hat und zudem ein bisschen ungeschickt mit den Helligkeit/Kontrast-Photoshop-Reglern gespielt hat. Unter Umständen werde ich mir bei Gelegenheit noch mal die Folie von Juwel (”POSTER”) bestellen, die erstens etwas dunkler ist (besserer Kontrast, passt gut zu meinem Boden) und auch besser aufgelöst scheint. Ich warte jetzt erstmal, wie die Pflanzen wachsen. Das Anbringen war insofern ein Krampf, alsdass die Folie leider “falschrum” aufgewickelt war und sich so immer wieder ablöst. Anbringen kann man die übrigens mit speziellem Kleber oder einfach Wasser. Dazu besprüht man das Aquarium (notfalls einfach nass machen) mit Wasser (also an der Rückseite) und drückt dann die Folie einfach dran. Die Luftblasen drückt man dann optimalerweise mit so einer harten Tapezierrolle oder einem abgerundeten Plastik-Eiskratzer zum Rand raus. Im besten Fall hält dann alles und dazu noch ohne Luftblasen. In meinem Fall leider nicht, deshalb habe ich links und rechts ganz außen noch einen Streifen transparentes, doppelseitiges Klebeband angebracht und die Folie so fixiert.

Ist das Teil erstmal dran, kann jetzt das Befüllen losgehen. Erstmal die Nährbodenschicht. Ich habe ja schon beschrieben, dass ich den 5,8 kg Eimer von TetraPlant hatte, den ich auch komplett in das Aquarium gegeben habe. Die Schicht war am Ende etwas mehr als 2 cm hoch.

Nährboden und Rückwand im Becken

Nährboden und Rückwand im Becken

Der Boden sollte natürlich möglichst eben sein, damit überall gleichviel zur Verfügung steht. Darauf kommt dann der Kies, den man vorher einmal auswaschen sollte (auch wenn der Kies vorgewaschen ist). Ich hatte leider kein Sieb das fein genug war, deshalb habe ich eine Schüssel genommen, zu entsprechenden Anteilen meine beiden Kiessorten gemischt eingefüllt und einfach mit Wasser durchgesprudelt (also Wasser rein- und rauslaufen lassen). Der Kies war insgesamt sehr sauber, aber trotdzem kam noch etwas trübes Wasser heraus. Schließlich sollte der Kies dann ins Becken und zwar so, dass er vorne etwa 3 cm und hinten etwa 5 cm hoch ist (wie die Fressnapf Broschüre empfiehlt). Meine 15 kg waren dafür eigentlich optimal geeignet. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

 

Nährboden und Kies (nach hinten steigend)

Nährboden und Kies (nach hinten steigend)

Schließlich kommt die Technik ins Becken. Filter und Heizstab müssen also angebracht werden. Ich habe mich dazu entschieden, beides auf der linken Seite anzubringen und zu hoffen, dass die Pflanzen davor die Technik zumindest etwas abdecken würden. Wichtig ist dabei nur, dass die Geräte dort angebracht werden, wo der Deckel auch eine Öffnung hat. Angeschaltet werden dürfen die Geräte allerdings erst, wenn das Becken mit Wasser befüllt ist.

Ist alles angebracht, werden Pflanzen gekauft. Pflanzen sind essentiell für den Sauerstoffhaushalt des Beckens und sehen dazu noch gut aus. Welche Pflanzen man nehmen kann, erfährt man im Zooladen. Ich habe in bester Michael Jackson Manier einfach nur “This, this, this … this …”-gesagt und keinen Widerspruch der Verkäuferin erhalten, entweder sie wollte nur viel verkaufen oder alle Pflanzen sind relativ gleich gut geeignet. Wichtig war ihr nur, dass am Anfang auf jeden Fall eine schnellwachsende Pflanze dabei ist. Dabei empfahl sie die Wasserpest, die ich persönlich allerdings (nomen est omen) hässlich finde.

Damit das Interieur stimmt, sollten auch schon entsprechende Dekorationsmaterialien gekauft werden. Typisch sind verschiedene Steine, Wurzeln oder (finde ich persönlich kitschig und unnatürlich aber wem’s gefällt) Plastikdeko wie “versunkene Säulen”. Ich habe mich da für eine große Wurzel entschieden und zwei weiße Steine, um eine Kontrast zum dunklen Boden zu schaffen. Ein bisschen Deko sollte auf jeden Fall drin sein, damit die Fische eine Möglichkeit haben sich zurückzuziehen oder zu verstecken. Bei Wurzeln ist übrigens wichtig, eine spezielle aus dem Zoohandel zu nehmen (z.B. eine Mangrovenwurzel). Die sind speziell getrocknet, normale Wurzeln können Unterwasser gammeln und das Wasser so belasten. Steine muss man natürlich nicht kaufen. Alle Dekomaterialien sollte man aber gut auswaschen, bevor sie ins Becken kommen. Naturzeug (Steine, und Wurzeln) sollte man außerdem abkochen um Bakterien und vor allem Pilze abzutöten. Bei Wurzeln ist es übrigens so, dass diese am Anfang Farbe abgeben und unter Umständen erstmal auf dem Wasser schwimmen. Das geht aber nach ein paar Tagen vorbei und kann durch ordentliches auskochen auch vermindert werden. Wurzeln kosten übrigens etwa 5 bis 20 Euro, je nach Größe und Steine ab etwa 1 Euro, besondere mit Lochbohrung können durchaus 10 manchmal auch mehr Euro kosten.

Beim Kauf von Deko und Pflanzen sollte man natürlich schon eine grobe Idee von der Innenarchitektur des Beckens haben. Hier kann man sich dann kreativ austoben. Ich habe mich für eine gesunde kontrastreiche Bepflanzung entschieden mit der Wurzel als Eye-Catcher und zwei Weiß-Schwarz-Gepunkteten Steinen als Bodenkontrast. Für die Bepflanzung muss man übrigens mit Preisen zwischen 2 und 8 Euro pro Pflanze rechnen. Ich bin für 10 Pflanzen verschiedener Preislagen etwa 35 Euro losgeworden, entsprechend sollte man vorher ein Budget festlegen.

Das Dekorieren und Bepflanzen funktioniert dann so, dass das Becken erstmal etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt wird. Damit man den Grund nicht unnötig aufwühlt, bietet es sich an, einen Teller auf dem Boden zu platzieren und den Wasserstrahl darauf zu richten. Wasser bekommt man übrigens mit einer extra für das Aquarium gekauften (keine Dünger oder Spülmittelreste!) Gießkanne am besten ins Becken. Halbvoll können die Pflanzen und Dekoelemente eingesetzt werden.

Bei den Pflanzen läuft das so, dass man diese entweder als Bund oder als Topf bekommt. In beiden Fällen ist unten so ein Plastik, Schaumstoff, Watte-Zeug dran, das man möglichst gut entfernen sollte, ohne die Wurzeln arg zu schädigen. Ich habe den Eindruck gehabt, dass dies unter fließendem Wasser am Besten geht. Abgestorbene Blätter und Wurzeln sollte man natürlich entfernen und dann (laut JBL-Konservativen-Heft) die Wurzeln etwa ein Drittel beschneiden (scharfe Schere).

Danach müssen die Pflanzen möglichst an der richtigen Position tief in den Boden gesteckt werden. So genannte Rosettenpflanzen sollten danach wieder bis zum Wurzelansatz herausgezogen werden. Danach noch den Boden wieder einigermaßen glätten, fertig. Außer dem Gefriemel beim Lösen der Pflanzen aus ihrem Watteboden eigentlich problemlos.

Ist alles eingesetzt, sollte man sich noch mal überlegen, ob nun alles so sitzt, wie man möchte. Späteres umsetzen erschwert natürlich das Anwachsen der Pflanzen. Ist alles zur Zufriedenheit gelaufen kann das Becken aufgefüllt werden (wie beim ersten Mal natürlich mit temperiertem Wasser – sprich so 25*C). Weil ich den Boden nicht unnötig aufwühlen wollte, habe ich dazu den Gießkannenaufsatz (dieses Teil, das Wasser wie aus der Dusche macht) benutzt. Ob das so schlau war, weiß ich allerdings nicht, da das Wasser so extrem mit Sauerstoff angereichert wurde und das für die Pflanzen nötige CO2 ausgeströmt wurde. Da ich aber erst spät fertig war, also die Pflanzen danach gar kein Licht mehr bekommen haben, war das aber wohl nicht so schlimm.

Ist das Becken voll (etwas über die Unterkante der Abdeckung), nochmal Filterposition kontrollieren. Der Ausfluss sollte sich etwa 1 bis 2 cm unter Wasser befinden, damit die Oberflächenströmung den Gasaustausch begünstigt. Ist alles in bester Ordnung, Stecker rein und den ersten Wow-Effekt erleben.

 

Ohne Worte.

Wow.

In meinem Fall war das Wasser direkt nach dem Befüllen absolut klar und das ganze Becken sah richtig gut aus. Besonders den dunklen Kies kann nicht empfehlen. Unter Umständen ist das Wasser auch ein bisschen trüb oder durch die Wurzel gefärbt, das legt sich dann aber nach ein paar Tagen. Mein Filter, namentlich Eheim 2010, ist übrigens relativ leise, ich hab zwar nicht so den Vergleich aber ich finde die Lautstärke okay und ich bin sonst ein absoluter Silent-Fanatiker, der sogar die Laptop-Festplatte zu laut findet. Danach sollte noch ein Wasseraufbereiter ins Becken, der Chlor und Metalle bindet, und das Wasser fischgerecht macht. Den sollte man auch immer beim Teilwasserwechsel zugeben.

Danach kann man sich erstmal zurücklehnen und seine neuste Errungenschaft betrachten und sich hoffentlich daran erfreuen. Fische dürfen da allerdings noch nicht rein. Es muss sich erstmal ein biologisches Gleichgewicht bilden, bis man nach und nach mit dem Besatz beginnen kann. Bakterien lagern sich im Boden und im Filtermaterial an, die später die Schadstoffe wie Nitrit abbauen. Ich werde mir in der nächsten Woche entsprechende Tests für den PH-Wert, Härtegrad und Nitrat/Nitrat besorgen und dann mal einen Wassertest machen. Das Becken wird jetzt bis nach Ostern erstmal stehen und wenn danach die Wasserwerte stimmen, können die ersten Fische einziehen. Einen Artikel werde ich noch meiner Pflanzenwahl widmen, sobald ich herausgefunden habe, welche das überhaupt sind…

Kies und Nährboden

Donnerstag, 02. April 2009

 Kies? Geld? Nein, es geht in diesem Artikel nicht um Geld. Oder? Na ja, es wird auf jeden Fall erwähnt. Bei Geld, Nährboden und Finanzamt fällt mir übrigens ein: “Geld ist die Wurzel allen Übels und das Finanzamt ist ihr Nährboden.”. Gut, Kapitalismus würde da wohl besser passen, aber ich muss wieder aufpassen, was ich schreibe sonst denkt das große G noch, ich sei einer von den “Roten”, wie sich mein Nachbar so eloquent ausdrückte.

Nährboden von TetraPlant

Nährboden von TetraPlant

Ich schweife schon wieder ab. In diesem Artikel soll es jetzt also um den Boden des des Aquariums gehen. Das ist eigentlich ganz einfach, ein paar Dinge muss man allerdings beachten. Damit die Pflanzen, die dann ja hoffentlich bald in das Becken einziehen werden, auch anständig anwachsen und sich danach auch wohlfühlen (Gott, jetzt schreibe ich schon, dass sich Pflanzen wohlfühlen müssen …) brauchen Sie Nährstoffe, sowas wie Dünger eben. Da am Anfang das Aquarium ja noch kein selbstlaufendes Biotop ist, muss man also für den Start etwas nachhelfen. Dazu verwendet man einen so genannten Bodengrund oder Nährboden. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, zu verschiedenen Preisen. Ich habe nach Rezensionsanalyse auf zooplus.de für dem TetraPlant CompleteSubstrate Nährboden entschieden, der zudem noch der Preiswerteste war. In einem 80er Becken muss man wohl einen großen, sprich 4,7 kg (im Tetra sind sogar 5,8 kg) Eimer nehmen. Für andere Größen kann man sich gut im Zoohandel beraten lassen. Preislich muss man zwischen 10 und 20 Euro, je nach Marke für einen großen Eimer rechnen. Ein kleiner Vergleich kann auch hier nicht schaden.

Im JBL “Tipps für Neueinsteiger: Einrichtung eines Aquariums”-Heftchen, das man kostenlos (i.e. ohne Geld) im Fessfutterwieauchimmernapf bekommt, wird von einem adretten mitvierziger Ehepaar (das offensichtlich CSU wählt und irgendwann in den 80ern Modetrends nicht mehr mitgekriegt hat)  erläutert, dass der Nährboden (dort wird natürlich entsprechender JBL-Boden empfohlen) etwa 2 cm hoch auf dem Aquariengrund eingefüllt werden sollte. Wenn man aber sowieso einen passenden Eimer gekauft hat, muss man wohl nicht extra nachmessen. Ich schau nachher mal, wie hoch die Schicht bei mir wird.

Darüber gehört nun eine anständige Schicht Kies. Und zwar bitte Aquarienkies, wenn möglich. Hier gibt es nun die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wobei man sich erstmal für eine Körnung entscheiden sollte, danach für eine Farbgebung. Körnung bedeutet, wie große die einzelnen Kiessteinchen sind. Unter Umständen kann man auch Sand verwenden, das hängt auch damit zusammen, welche Fische man so halten möchte und ob z.B. auch Garnelen oder Welse (aka Nuckelfische) dazukommen sollen. Die Beratung im Zoonapfhandel hat ergeben, dass man darauf achten sollte, dass der Kies nicht zu fein ist, dadurch “ersticken” die Pflanzen, weil sie schlecht an ihre Nährstoffe kommen. Ist der Kies zu grob, finden die Wurzeln schlecht halt. Wirklich empfehlen konnte Sie mir natürlich nur den teuersten Kies (wer hätte das gedacht).

Sand hat übrigens eine Körnung von unter 1 mm, feiner Aquarienkies 1 – 2 mm, “normaler” Aquarienkies 2-4 mm und grober Kies kann auch schonmal 5 – 6 mm haben. Der von der Zoofachnapffrau empfohlene Kies hat eine Körnung von 1 – 2 mm.

Aquarienkies (10 kg von Dennerle, 5 kg von Rosi's)

Aquarienkies (10 kg von Dennerle, 5 kg von Rosi's)

Hat man sich für eine Körnung entschieden, muss man noch eine Farbe wählen. Bei den Natursorten gibt es dunklere und hellere Varianten, weiterhin gibt es auch Farbkies. Im Internet habe ich gelesen, das dieser mit einer Plastikschicht umgeben sein soll, der die Farbe erzeugt und meist etwas verpönt ist (unnatürlich und so). Im Zoohandel wurde mir jedoch explizit farbiger (dunkler) Kies empfohlen und auf den Verpackungen steht auch nichts von Plastik, fühlt sich auch nicht so an und sieht nicht so aus. Dazu muss man allerdings sagen, dass ich schwarzen Kies gewählt habe, vielleicht gibts den so auch in natura. Außerdem sagte mir die Verkäuferin, dass die Fische dunklere Farben bevorzugen, inkonsequenz olé, sie aber trotzdem hellen bei sich zu Hause hat. Außerdem sollte man, wie oben schon erwähnt, darauf achten, dass die Körner nicht scharfkantig sind, damit sich Bodenfische (wie Welse) nicht verletzen.

Preislich rangiert der Kies von “scheiße teuer”, bis “super billig”. Empfohlen wurde mir Dennerle Farbkies der Körnung 1 – 2 mm je 10 kg/20 Euro (dicht an “scheiße teuer”). Sonstigen Farbkies “Rosi’s Aquarienkies” gab es im Sack für etwa 6 Euro/5 Kg (noch annehmbar). Normaler Naturkies ist dabei wesentlich günstiger, hier kommt man mit 10 Euro für ein 25 kg Sack durchaus hin.

Ich persönlich finde den Naturkies ziemlich langweilig und wollte einen möglichst dunklen haben, damit die Fische und Pflanzen einen guten Kontrast bilden. Habe mich also für den schwarzen Kies entschieden. Nun ist natürlich noch die Frage, wie viel man davon braucht. Die grobe Abschätzung der Verkäuferin waren 15-20 kg für ein 80er Becken. Nach der Dichte zu Fragen, um selbst Berechnungen anzustellen habe ich mir geschenkt und Prof. Google befragt. Wer der Geometrie und dem Rechnen mit einer unbekannten nicht mächtig ist, findet übrigens hier einen netten Rechner.

Dort angegeben sind etwa 1,5 kg/l  für Sand, 1,45 kg/l für Kies der Körnung 2 – 3 mm und 1,3 kg/l für groben Kies mit 3 – 4 mm. Die Konservativenbroschüre empfiehlt insgesamt eine Kieshöhe von 3 – 4 cm. Die Fressnapf-Broschüre empfiehlt vorne 3 cm mit einer Steigung nach hinten zu 5 cm. Das mit der Steigung wurde mir auch erzählt, soll einen natürlicheren Raumeindruck verschaffen und dafür sorgen, dass Schmutzpartikel nach vorne wandern (damit sie besonders gut gesehen beim Reinigen entfernt werden können).

Wie oben schon beschrieben habe ich mich für den schwarzen Kies entschieden, dabei habe ich 2/3 teuren der Körnung 1 – 2mm genommen, 10 kg also, und 1/3 billigen der Körnung 2 – 4 mm. Ich hoffe ich komme mit 15 kg aus, werde dazu noch berichten. Nun wird erstmal der Schrank aufgebaut und das ganze auf Dichtigkeit getestet. Später also mehr.