Mit ‘lernen’ getaggte Artikel

I did it again: Speedprogramming

Mittwoch, 22. Juli 2009

Nach einer außerordentlich erfreulichen Woche im App Store, Fitness Diary bewegt sich um Platz 10 sowohl in Deutschland als auch Österreich in der entsprechenden Kateogrie, habe ich kurzerhand die Fitness Diary Basis genommen und mit Hilfe einer Cola/Kaffee-Infusion in gut 6 Stunden meine zweite iPhone Applikation fertiggestellt: Tanken.

The Next Big Thing...

The Next Big Thing...

Ich bin mal gespannt wie die so ankommt. Von Fitness Diary habe ich ja gelernt, dass man besser vorher gucken sollte, welche (komischen) Einheiten die ähh, na wie sagt man, nicht in Deutschland lebenden Menschen, so verwenden. In Amerika und England ist das im Fall von Tanken die Gallone und (okay, das wusste ich auch vorher) die Meile. Mit etwas Aufwand habe ich also diesmal direkt eine Möglichkeit zum Wechseln der Einheiten vorgesehen und außerdem – am erfolgreichsten bin ich ja derzeit auf dem deutschen Markt – gleich eine deutsche Lokalisierung eingebaut.

Letztlich bin ich damit sehr zufrieden und werde das ganze – wie auch Fitness Diary, wobei ich im Moment ein wenig Angst habe einen Eintrag zu machen nach 2 Wochen Lernstress ohne Sport, also wegen der Zahl neben dem vermutlich tiefroten Pfeil – natürlich auch selbst benutzen. Ein großes Update plane ich hier allerdings im Moment nicht, da die App eigentlich alles hat, was ich mir so wünsche. Außer natürlich weiteren Lokalisierungen, wie auch bei Fitness Diary – wobei ich da aber erstmal ein paar Leute finden müsste, die ausreichend Französisch, Spanisch und Italienisch sprechen.

Tanken (engl. Get Gas) wird wohl im Laufe der nächsten 2 Wochen erscheinen und kostet wie Fitness Diary als Einführungsangebot erstmal 0,79 Euro (in Deutschland). Sobald es soweit ist, werde ich natürlich berichten.

Eigentlich wollte ich noch was über Patrick’s Vortrag in Colmar schreiben, aber ich muss jetzt endlich mal was essen. Für’s Erste belasse ich es also dabei, voller Bescheidenheit zu erwähnen, dass die Phrasen “excellent” und “best I’ve ever seen” – bezogen auf den social virtPresenter – nicht nur einmal durch den Raum gegangen sind ;) .

Star Trek und Seneca

Mittwoch, 01. April 2009
Senecabüste (Quelle: Calidius, Wikipedia.) 

 

Senecabüste (Quelle: Calidius, Wikipedia.)

Nachdem ich in den letzten Tagen ein asketisches Leben geführt hatte, dessen Tagesablauf daraus bestand mit geschätzte 1000 Folien ins Hirn zu prügeln für’s Leben zu lernen. – Übrigens (ich schweife schon wieder ab, und diesmal merke ich das gleich nach dem ersten Wort, toll, oder … egal.): Der (insbesondere von Lateinlehrern geliebte) Ausspruch: Man lernt für’s Leben und nicht für die Schule, geht auf einen argen (6, setzen.) Übersetzungsfehler zurück. Im Original heißt es nach Seneca in seinen Epistulae morales (hab ich meine Facharbeit drüber geschrieben) “Non vitae sed scholae discimus.” Was genau das Gegenteil bedeutet, nämlich: “Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.” (Man Beachte den antithetischen Beginn, der die parallelistische Gegenüberstellung in besonderer Weise Dramatik verleiht. Ach, Schule, das waren noch Zeiten…). Zum Ausdruck wird in diesem Ausspruch eine Kritik am römischen Philosophie-Schulwesen gebracht, die ich gern in der sechsten Klasse meiner Lehrerin an den Kopf geworfen hätte, als ich zu Hause die verschiedenen Mägen der Kuh auswendig lernen musste.

Okay, wie dem auch sei. Jetzt habe ich schon wieder intensiv von meiner Position als VP of Schwafel gebrauch gemacht. Wo war ich denn, ach ja. Das asketische Leben, fast so wie die Kyniker… Aber lassen wir das, sonst werde ich noch zum VP of Klugscheiß degradiert. Auf jeden Fall, wollte ich meinen Blog-Artikel eigentlich mit einer Referenz auf Roland beginnen, der sich unlängst den Trailer zu Star Trek Begins XI aka Star Trek angesehen hat. Als alter Star Trek-Fan – Übrigens: ich hatte man mit einem Freund eine eigenen Star Trek-Fanseite und zwar mit selbstgeschriebenem Content-Management System im LCARS-Look und Feel. Bei einer entsprechenden

LCARSnet (von gtjlcars.de, die uns freundlicherweise verlinkt hatten)

LCARSnet (von gtjlcars.de, die uns freundlicherweise verlinkt hatten)

Google-Suche habe ich sogar noch einen Screenshot gefunden. Also auf jeden Fall bin ich froh, dass jemand den Trailer ähnlich Kritisch betrachtet wie ich selbst. Ich hatte ihn schon vor einiger Zeit in Englisch gesehen und hatte mich insbesondere darüber gewundert, aus welchem Grund der junge James T. Kirk in einem alten was-auch-immer Sportwagen von einem Roboter(?)-Polizisten gejagt auf eine Klippe zu rast und dann in letzer Sekunde in bester Mission: Impossible II Manier in Bullet-Time rausspringt. Nicht, dass das nicht effektreich wäre und irgendwie auch eindrucksvoll aussieht, die Frage nach dem Warum bleibt aber irgendwie. Auch das, wie soll ich sagen, Look und Feel des Raumschiff-Interieurs scheint mir so gar nicht zu Star Trek zu passen. Klar ist natürlich, dass man jetzt nicht die 60er Jahre-Leuchtknopf-Konsolen verwenden kann, aber dafür eine so große Inkonsistenz zu schaffen. Ich weiß ja nicht, aber man soll nicht zu voreingenommen sein.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte kann dies (in HD) auf der apple.com/trailers (Direktlink) Seite tun. Wer kein Quicktime hat, muss zur Strafe selbst bei YouTube suchen (oder auf Rolands-Beitrag gehen, der hat’s verlinkt).

Eigentlich hatte dieser Beitrag übrigens den Titel “April, April … ähh ne … Aquarium (fängt aber auch mit A an)”, da ich aber nun schon wieder so viel geschrieben habe, allerdings nichts über April und auch nichts über Aquarien benenne ich ihn flux um, und verfasse meine Weisheiten zu diesen Themen in einem separaten Artikel.

PS: Der Klempner, der letzte Woche bereits 4 Stunden lang versucht hat meine Toilette abzudichten, war gerade da um mir mitzuteilen, dass er die Ersatzteile immer noch nicht hat und erst nach Ostern wiederkommt. Toll.