Mit ‘t-mobile’ getaggte Artikel

T-Fail und das iPhone 3GS

Samstag, 27. Juni 2009

Auch wenn ich mich gestern schon nicht per Twitter zurückhalten konnte, hier nun noch ein kleiner Artikel über mein geschicktes T-Fail ähh -Mobile Austricksen, das dazu geführt hat, dass ich nun ein nigelnagelneues iPhone 3GS in den Händen halte ohne meinen Vertrag verlängert zu haben.

iPhone 3GS

iPhone 3GS

In meinem vorherigen Artikel hatte ich ja bereits beschrieben, dass die Telekom es offenbar nicht nötig hat, sich mein Geld zu eigen zu machen, denn ich wäre gerne bereit gewesen zu einem anständigen Preis, denn so wie ich es jetzt gemacht habe, war das Gerät auch nicht umsonst, eben das neue iPhone zu erwerben.

Wie habe ich es jetzt also hingekriegt? Na, ich habe zwei Möglichkeiten in Betracht gezogen: 1. eine Mehrheitsbeteiligung am Telekom Konzern – Kostenpunkt rund 17 Mrd. Euro und 2. ein Neuvertrag – Kostenpunkt: siehe unten.

Erste Möglichkeit wäre eigentlich die bessere gewesen, denn so hätte ich unter Umständen gleich mal die Mehrzahl der inkompetenten Mitarbeiter entlassen und in die Callcenter ein großes Plakat mit dem Wort “Service” und einer allgemeinverständlichen Erklärung hängen lassen können. Leider konnte ich den letzten Tagen nicht die gesamte Summe aufbringen, daher habe ich mich notgedrungen für Option 2 entschieden. Ich hatte ja schon geschrieben, dass man so für etwas über 700 Euro an das Gerät kommen kann, aber das war mir dann doch zu viel und glücklicherweise gibt es da eine hinreißende junge Dame, die gerade einen Neuvertrag abschließen wollte aber – zu meinem großen Glück – kein Handy braucht. Die Idee liegt auf der Hand: Sie nimmt das iPhone zu ihrem normalen Studenten-Flatrate-Tarif (heißt übrigens Max M Friends) und ich zahle ihr den Aufpreis für den Vertrag (10 Euro/Monat) sowie den subventionierten Gerätepreis (rund 100 Euro). Summasummarum bin ich dabei ausgezeichnet weggekommen, bedenkt man den Wiederverkaufswert meines alten iPhone 3G.

Wer also zufällig jemanden kennt, der gerade einen Telekom Neuvertrag abschließen möchte, aber kein iPhone braucht, dann kann ich das vorgehen nur empfehlen, da auch das neue iPhone keinen Sim- sondern nur einen Net-Lock besitzt und deshalb problemlos mit der “alten” T-Mobile Simkarte funktioniert.

Warum jetzt eigentlich T-Fail. Nun abgesehen von der Tatsache, das neue iPhone nicht allen Bestandskunden anzubieten, habe ich in den letzten Tagen folgende Dinge beobachten können müssen.

  • Idee: Xtra Card die noch auf eine andere Person läuft übernehmen und dann in Laufzeitvertrag umwandeln (mit iPhone). Problem: 1. Das Formular zu bearbeiten dauert offenbar Tage. 2. Die Tatsache, dass man nach Übernahme der Karte erstmal 3 Monate Inhaber sein muss, bevor man das ganze zu einem Laufzeitvertrag machen kann wurde im T-Fail-Punkt leider verschwiegen.
  • Idee: Nachfragen ob das jetzt auch irgendwie zu beschleunigen ist, schließlich soll ein neuer Vertragskunde gewonnen werden. Problem: Die Hotline – 2202 – ist leider auch Tage nach der 3GS Veröffentlichung absolut überlastet, einen Mitarbeiter konnte weder um 17.00 noch nach 4maligem Versuchen gegen 20.00 Uhr noch um 23.00 Uhr erreicht werden. Soviel zu “beschleunigen”.
  • Idee: Scheiß drauf. Einfach in den Laden und jetzt halt n komplett neuen Vertrag. Problem: Keine iPhones mehr da. Gut, nach 2 iPhone Releases mit absolutem Run auf die Geräte und monatelangen Wartezeiten kann man sicher schwer abschätzen, wie viele Geräte man so da haben sollte…

Glücklicherweise konnten wir bei Media Markt noch eins erhaschen, wobei der Mitarbeiter zwar keinen sonderlich vertrauenserweckenden Eindruck gemacht hat und der Meinung war an der Stelle “Händerunterschrift” sollte der Kunde unterschreiben (war sicher sein erster Vertrag, den er abgeschlossen hat…). Trotzdem hat es letzten Endes geklappt und nun darf ich stolz (Quelle: Patrick) verkünden:

Ein kleiner Erfahrungsbericht folgt, wenn ich mich gleich wieder vom Info D Lernen ablenken will.

Das neue, revolutionäre, absolut geniale iPhone 3G .. ähhh … S. Also 3GS.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Okay, es ist so gekommen wie befürchtet angekündigt.

Ich persönlich spekuliere – um es noch mal zusammenzufassen – auf eine ausführliche Snow Leopard Demo, eine (zu ausführliche) iPhone OS 3.0 Demo, auf die Ankündigung einer neuen iPhone Generation wobei ich mir auch “Get iPhone OS 3.0 Today, iPhone 4G early July” oder so vorstellen könnte und irgendwas neues, was immer das sein mag. Eine Guest-Appearance von Steve Jobs halte ich für denkbar aber aus den oben genannten Gründen für unwahrscheinlich.

Die WWDC-Keynote hat so ziemlich genau das gebracht. Snow Leopard wurde ausführlich gezeigt und es hat mich nicht vom Hocker gehauen, scheint aber trotzdem gut zu sein. Fair finde ich den 29$ (beziehungsweise Euro…) Preis. Auf Open CL und Grand Central (obwohl das Logo hässlich ist) bin ich gespannt aber wirklich total revolutionär scheints ja nicht zu sein. Wobei doppelte Geschwindigkeit bei manchen Applikationen schon eine enorme Leistung bei gleicher Hardware ist. Finde ich jedenfalls.

Dann gab es die (wie-viele-Drittentwickler-sollen-noch-ihre-Apps-zeigen?-)viel zu lange iPhone OS 3 Demo. Respektive absolut nichts neues. Schließlich die neue iPhone Generation: Das iPhone 3GS, was mir eher moderate Produktpflege scheint. In diesem Zusammenhang möchte ich sagen, dass ich die Anti-iPhone-Fraktion durchaus verstehen kann, wenn es heißt “Copy & Paste – Wow, das ist mal revolutionär… 3 Megapixel Kamera?! Uaaaahh! Mit Video. Respekt.”. Lieber Scott Forstall, du bist nicht Steve Jobs, du kannst nicht absolut unspektakuläre Dinge so in Szene setzen, dass jeder davon beeindruckt ist. Ich kann durchaus verstehen, dass viele Benutzer des iPhones in Umfragen gesagt haben, dass sie Copy & Paste möchten, aber doch bitte nicht als Major Feature einer neuen Hardware Generation. In solchen Umfragen sagen die Leute ja nicht, welche Innovationen sie erwarten, sondern welche Dinge nötig sind bzw. sie sich wünschen. Die Innovation muss doch gerade das unerwartete, das “wow”-mäßige sein, das aus dem Nichts auftaucht. Und ähhh, das Kopieren und Einfügen von Text (auch wenn das Interface schön ist) ist nicht wirklich innovativ.

iPhone 3GS (Bild: apple.com)

iPhone 3GS (Bild: apple.com)

In diesem Zusammenhang verstehe ich nicht, warum nicht viel mehr Gewicht auf die Dinge gelegt wurde, die zumindest einen gewissen Innovationsfaktor haben: Zum Beispiel Voice Control. Wenn das tatsächlich so gut funktionieren sollte (und ich bin da arg skeptisch) hat Apple mal eben nebenbei die vermutlich beste Sprachsteuerung auf mobilen Geräten auf den Markt geworfen. Interessant ist auch Open GL ES 2.0, das möglicherweise – ganz im Sinne meiner Vermutung in einem vorherigen Artikel – die Kraft hat die PSP als mobile Spielekonsole zu übertrumpfen.
Genauso verstehe ich nicht, wie man den Nutzern “Speed” als ausgezeichnetes Hauptmerkmal verkaufen kann. Ist doch irgendwie klar, dass man erwartet, dass neuere Geräte schneller werden müssen. Auf einer Apple Veranstaltung an der ich einmal teilnehmen durfte wurde explizit gesagt “Nutzer kaufen keine Funktionen, Nutzer kaufen Lösungen.” – Speed steht da wohl nicht zur Debatte.

Was soll ich also sagen. Mir fehlt weiterhin Videotelefonie, trotzdem ist das neue iPhone schlicht “besser” als das alte und damit meiner Meinung nach ein berechtigtes Update. Insbesondere auf die Spieleindustrie bin ich gespannt. und ich kann es kaum erwarten Voice Control auszuprobieren. Dabei kommen wir aber direkt zum nächsten Problem:

T-Mobile. Eben noch schrieb ich von Lösungen, jetzt geht es um das Gegenteil. Nehmen wir mal für einen Moment an, ich bin ein Mensch – okay, das trifft sogar zu – und ich habe Geld – langsam bewegen wir uns in die Fiktion – und ich möchte dieses Geld gerne ausgeben – da es fiktives Geld ist, entspricht das auch erstmal der Wahrheit. Sagen wir also ich fahre zur Bank und hebe – sagen wir mal 600 Euro von meinem Konto ab. Ich gehe also in den T-Punkt (wie üblich in Hemd und Sakko, da sind die Berater gleich viel freundlicher…), weise daraufhin, dass ich heute nicht geschäftlich sondern wegen meines privaten Vertrags gekommen sei und sage frei heraus: “Hier ist Geld. Ich hätte gerne iPhone 3GS.” Ein Funkeln ist den Augen des Verkäufers zu sehen, der schon an seine Provision denkt doch dann sage ich. “Ich habe derzeit einen Complete M 1st Generation Meeene-Fresse Tarif (ohne @home Flat Option).” “Oh”, sagt der Verkäufer dann, “aber Ihr Vertrag läuft nur noch ein paar Monate und Sie möchten Ihn gerne verlängern, nicht?” (Hoffnung keimt in ihm auf.) “Nein, er läuft noch etwa 14 Monate, das sollte ja aber kein Problem sein, oder?” Ich zücke meine mit Scheinen überquellende Brieftasche. Aber beim Wort Problem habe ich exakt und genau den Kern der Sache getroffen, denn die schlichte Antwort des Mitarbeiters ist: “Das geht nicht. Auf wiedersehen.”

“Hä? Hier, ich habe Geld … ihr könnt es haben …” … rufe ich noch verwirrt, während der Sicherheitsdienst mich – mit einem Bündel Scheine wedelnd – aus dem Laden schiebt. Tja zurück in der Realität. Was ich mit dieser kleinen Geschichte zum Ausdruck bringen möchte: T-Mobile hat es offenbar nicht nötig Geld von Kunden zu bekommen. Gut, 600 Euro hätte ich nicht ausgegeben aber selbst wenn – die Geschichte würde sich so (oder so ähnlich) ereignen, denn für Bestandskunden mit Restvertragslaufzeiten zwischen 24 und 12 Monaten ist kein Upgrade auf das neue Gerät möglich. Egal wie viel Geld man den Damen und Herren anbieten möchte. Natürlich, für den hypothetischen, verschwenderischen, Geld-spielt-keine-Rolle Nicolas aus dieser Geschichte bleibt die Option einfach einen neuen Vertrag abzuschließen und das neue iPhone so für etwa 24 * 24,95 + 129,95 Euro zu erstehen. Lumpige 728,75 Euro (mit T-Mobile Simlock, wohlgemerkt!). Zugegeben, gar nicht so viel mehr als 600 aber es kann ja wohl nicht sein, dass einem letztlich nur diese Option bleibt. Geschäftstechnisch: Failed.

Übrigens, wer das Glück hat nur noch 12 Monate Restlaufzeit zu haben, kann das alte Gerät für schlappe 300 Euro ablösen und ein neues zu subventionierten Preisen (z.B. rund 89 Euro) kaufen. Macht also 389 Euro. Gut, das alte kann man ja noch verkaufen also gar keine so schlechte Option – dennoch bleibt festzuhalten: Das Wort “Kundenbindung” durch “Service” scheint T-Mobile nicht geläufig zu sein. Ganz in diesem Sinne ist eine Bestellung der neuen Geräte selbst für qualifizierte Bestandskunden erst ab dem Releasetag, dem 19. Juni, möglich. Hauptsache man hat genug Geräte für die Neukunden, die dann spätestens im nächsten Jahr die gleichen Hasstiraden, wie ich jetzt in ihren Blogs und Twitter Messages veröffentlichen werden. Tja, T-Mobile – willkommen im 21sten Jahrhundert.

Frauen sind ja jenerell Hexen.

Donnerstag, 26. März 2009

Es folgt eine subject-oriented, integrated, non volatile, time variant Historie eines Telefonats mit 2202 in support of iPhone-Tarifoptionen decisions.

Er: Willkommen bei t-mobile. Sie sprechen mit Mario Barth (Name geändert.). Was können wir für Sie tun?

Ich: Hallo, Neubauer, ich wü …

Er: Hallo Herr Neubauer.

Ich: Hallo, ich würde gerne die Option t-mobile@home flat zu meinem bestehenden iPhone Tarif zubuchen und wollte fragen ob das geht und wenn ja, wie.

Er: Ja … Moment … Wenn mir mein Computer was zu dem Herrn Neubauer sagen würde, dann könnte ich Ihnen mehr darüber erzählen. Oh, jetzt hängt er … einen Moment mal bitte.

Ich: Ja, kein Problem.

Er: Oh, das sieht hier gerade echt makaber aus, was mein Computer hier macht.

Ich: Hmmm.

Er: Oh nein, was macht er jetzt denn … einen Moment noch mal bitte.

Ich: Kein Problem.

Er: Dieses janze Programm ist doch echt beschissen, die Frau, die das geschrieben hat gehört echt verflucht. (Starke Emotion, offenbar fällt der Berater langsam in seine Muttersprache zurück.)

Ich (neugierig): Hmmm, war das denn eine Frau, die das geschrieben hat?

Er: Weiß ich nicht, aber Frauen sind ja jenerell Hexen.

Ich: Hmmm. (verkneift sich ein Lachen)

Er: Herr Neubauer, ick jebe uns jetzte noch mal 2 Minuten, wenn’s dann noch nicht läuft, dann würd’ ich Sie bitten noch mal neu anzurufen.

Ich: Kein Problem, können Sie ja nichts für.

Er: Dat will ick aber och meinen. Wenn er jetzt gleich nich’ mitm Arsch hochkommt… Ah, jetzt regeneriert er sich langsam wieder. So, sagen Sie mir doch mal Ihre Kundenkontonummer.

Ich: (gibt die Nummer durch)

Er: Okay, Herr Neubauer, dann schau ich doch mal, was Sie für einen Tarif haben. Oh “Complete M 1st Generation for Friends”. Meene Fresse, was ist dat dann für’n langer Name fürn Tarif… Okay, Sie wollten t-mobile@home … 10 Sekunden Taktung, … @home single … @home family and friends… Business … ne, die scheint nicht zu gehen in Ihrem Tarif. Nur @home single oder family and friends.

Ich: (Meene Fresse!) Hmmm, das ist ja blöd. Was ist denn @home family and friends?

Er: Ach jetzt, jetzte habe ich genau das andere anjeklickt. Moment … single … family and friends. Ah, … (rattert die Optionseijenschaften runter).

Ich: (unterbricht) Äh, okay das ist glaub ich nicht das Richtige. Ab welchem der iPhone Tarife kann man denn die Option dazubuchen?

Er: Oh, da muss ich noch mal gucken, moment … Max M, CombiFlat M, CombiFlat L, …. inklusive? Moment … ist da ein iPhone als Option dabei, … hmmmm … ne, komisch hier steht auch Complete. Sie haben ja Complete. So ein Chaos, dieses System … Herr Neubauer, wenn Sie nichts dagegen haben jebe ich Ihnen mal kurz Musik aufs Ohr, dann frage ich mal nach.

Ich: Okay. (wartet)

Er: Herr Neubauer, sind Sie noch da? Ja, die Tarifoption geht mit Ihrem Tarif doch. Ich les noch mal vor. (ließt die Eigenschaften vor…) Sollen wir den dann buchen?

Ich: Ja, eine Frage habe ich noch. Wenn ich jetzt auf Mobiltelefonen anrufe, dann wird aber immer noch mein Freiminutenkontingent zuerst aufgebraucht, richtig?

Er: Hmmmm. (Pause) Ja, das stimmt. Die Option gilt ja nur für’s Festnetz.

Ich: Okay.

Er: Die Laufzeit beträgt dann drei Monate.

Ich: Okay, also drei Monate erstmal und um welchen Zeitraum verlängert sich die Option dann wieder?

Er: Hmmm. (Pause) Also die ist dann erstmal für drei Monate eingebucht.

Ich: (Das beantwortet nicht meine Frage.) Und danach?

Er: Hmmm. (Pause) Danach verlängert sie sich dann wieder um drei Monate.

Ich: Okay, gut. Dann buchen Sie die bitte.

Er: Eine @home flat-Option für den Herrn Neubauer, Moment, …. , Optionen hinzufügen … WAS? Konflikt mit Grunddaten, och … warum sagt mir dieses blöde Programm denn jetzt schon wieder, dass das nicht ginge. Dat muss echt ne Frau jebaut haben. Ich könnte’s verfluchen. Moment noch mal bitte.

Ich: (Kann sich ein Lachen nicht verkneifen.)

Er: Der Herr Neubauer lacht sich hier eins, darüber, dass mich das System hier zu Tode quält…

Ich: Ne, kennt man ja mit den Computern. (Ist wohl kein Mac, auf dem System läuft…)

Er: Ick muss noch mal eben Nachfragen…

Ich: (Musik auf’m Ohr.)

Er: So Herr Neubauer, sagen Sie mir mal ne Straße…

Ich: (Ich wollte spontan Ku-Damm sagen, hab aber im letzten Moment erkannt, was er meint.) (Sagt die Straße, in der er wohnt.)

Er: Äh, das schreibt man wie? So wie Johannes Brahms?

Ich: Äh, ja aber ohne H, Brahms schreibt man doch mit H, oder?

Er: Äh, ja ich hatte das schon richtig hier. Und ne Hausnummer?

Ich: (Sagt seine Hausnummer.)

Er: (Wiederholt die Nummer.) Oh, dass muss aber ne janz schön lange Straße sein.

Ich: Naja, geht so.

Er: Postleitzahl, Ort?

Ich: (Macht die Angaben.)

Er: Jut, haben wir jetzt für Sie einjerichtet.

[...]

Ich: Dann kann ich das jetzt sofort benutzen?

Er: Naja, ick würd dem System bis das da alles einjebucht hat sagen wir mal n Stündchen geben, dann mal das Handy aus und wieder anmachen. Und dann mal versuchen.

Ich: (Versuchen? Ob’s kostenlos ist? Hä? Egal.) Alles klar, danke.

Er: Können wir sonst noch was für Sie tun.

Ich: Nein, danke das war’s dann.

Er: Keine Ursache, dafür sind wir ja da. Dann mal noch janz viel Spaß damit.

Ich: Wiederhören.

Okay, was lernen wir daraus:

  1. Ich heiße Neubauer.
  2. Frauen sind Hexen.
  3. Das T-Mobile Verwaltungssystem ist a) von einer Frau geschrieben und b) kein Mac-System.
  4. Man kann die t-mobile@home Flat-Option (Update siehe unten:) NICHT mit einem “Complete M 1st Generation for friends”-Meene Fresse-Tarif kombinieren.
  5. Ich telefoniere ab sofort (oder in ner Stunde, wer weiß…) kostenlos ins Deutsche Festnetz. Und zwar bis zu 2 Km um meine Wohnung herum. Und ich habe eine neue Festnetznummer. Wo die 2 Km aufhören weiß man allerdings nicht so genau…

So, eigentlich genug gelernt. Leider nicht so viel DIIDA (ich les immer Die Ida und denke an Michel aus Lönneberga). Kommt aber noch.

Update 19.05.2009

Roland hatte Recht. Vor ein paar Tagen erhalte ich eine Rechnung über knapp 70 Euro und wundere mich über den hohen Betrag. Nachgeschaut, taucht dort eine Option “T-Mobile Flat” für 25 Euro auf. Komisch, denke ich und erinnere mich an obiges Gespräch. Eine noch relativ freundliche e-Mail (offenbar muss man alles schriftlich machen) an den Kundenservice geschrieben und auf den Fehler hingewiesen erhalte ich die – ja, fast schon freche – Antwort: 

Die Option T-Mobile@home Flat für monatlich 10 Euro wird nur in unseren neuen Tarifen angeboten. Sie nutzen aktuell noch den Tarif Complete M (1. Generation) for Friends. Daher haben wir Ihnen die Option T-Mobile  Flat für monatlich 25,60 Euro dazugebucht. Da hier kein Fehler  seitens T-Mobile vorliegt, können wir Ihnen diese Kosten nicht zurückerstatten.

Aha, das ist aber nett, dass ohne mein Wissen irgendwelche Optionen dazugebucht werden… Vor allem wenn sie fast 3x so teuer sind. Nachdem ich in einer weiteren Mail in feinstem Halbwissen-Juristen-Deutsch meinem Unmut Luft gemacht hatte, gestand man den Fehler dann doch ein und war bereit mir den Differenzbetrag gutzuschreiben. Immerhin. Offenbar hat die Frau (wollte ich nur mal erwähnen), die meine Sachbearbeiterin war, in meine eMail hineininterpretiert, dass ich gar keine @home Option haben wollen würde obwohl meine Worte sorgfältig gewählt waren. In Folge dessen war meine Festnetznummer erstmal abgeschaltet. Nach einer weiteren Mail in der ich zwar erneut um umfassende Aufklärung bat, aber auf jeden Fall die Reaktivierung meiner Festnetznummer mit @home Single Option (die hatte man mir immerhin schriftlich bestätigt). verlangte, hatte ich am nächsten Tag wieder meine alte (das ist ja auch das Mindeste!) Nummer und eine unverschämt freundliche Antwort.

Was lernen wir also daraus? (In korrigierter Reihenfolge.)

  1. Frauen sind Hexen.
  2. Mindestens zwei der T-Mobile Kundenbetreuer sind unfähig die eigenen Optionen “T-Mobile Flat” und “T-Mobile @home Flat” auseinander zu halten und geben Ihren Kunden (mindestens einem) Falschaussagen zu aktivierten Optionen.
  3. Man kann die t-mobile@home Flat-Option NICHT mit einem “Complete M 1st Generation for friends”-Meene Fresse-Tarif kombinieren.
  4. Ich telefoniere ab sofort wieder teurer und muss nun doch einen Umstieg in die neuen Complete Tarife überdenken wo es “angeblich” den @home Flat Tarif gibt. Dann geht mir allerdings Tethering verloren … Mal schauen.