Unglaublich mit was so manche Marketing-Menschen auftrumpfen. Wisst ihr was das Event des Jahres wird? Meine Windows 7 Launch-Party. Wirklich – wir werden so viel Spaß haben. Die Einladungen bekommt ihr per Mail, sobald ich Outlook zum Laufen gebracht habe, irgendwas funktioniert da noch nicht so richtig, aber zum Glück gibt es es ja windows.com/help – aber keine Angst, das zeige ich euch dann alles auf der Party. Direkt nachdem wir … ach egal, ich will nicht zu viel verraten. Das wird die Party des Jahres! Ach und was es mit der Überschrift auf sich hat: Dazu müsst ihr euch auf jeden Fall das zweite Video angucken, auch wenn ihr das erste nicht ganz schafft
. Ich sag nur “For some activities, make sure you have the right devices…”.
Mit ‘unsinn’ getaggte Artikel
The Power of the Human Mind…
Donnerstag, 24. September 2009CDU, PS3 und iPhone
Mittwoch, 19. August 2009Anlass dieses Blogeintrags ist eigentlich die Ankündigung der neuen PlayStation 3 Slim, die meinem Wohnzimmer von einer auf die andere Sekunde 100 Euro an Wert entrissen hat – die PS3 kostet nämlich “nur” 299 Euro im Vergleich zu 399 Euro der alten (UVP versteht sich). Okay, grundsätzlich bin ich darüber nicht erbost, eigentlich sollte ich mich sogar freuen, da geringere Kosten zu mehr Spielern führen und mehr Spieler zu mehr Spielen und ich damit letztlich profitiere (wenn ich denn mal Zeit zum Spielen hätte…). Nun hat ja jeder seine eigene Meinung und seinen eigenen Geschmack, der (inbesondere bei Technikschnicknack und noch insbesondererer diesbezüglich bei Männern und Frauen) meist arg unterschiedlich ausfällt, aber ich muss schon sagen die alte PlayStation ist schon ein schönes Stück Technik. Klavierlack, dezent, understated. So eine XBox 360 würde ich mir um ehrlich zu sein, nicht neben den Fernseher stellen – rein aus optischen Gründen. Die PS3 hingegen lässt jeden DVD-Player vor Neid erblassen. Okay, vielleicht übertreibe ich jetzt etwas aber das ist natürlich wie immer gewollt und stilistisch absolut angebracht um nun auf folgendes Video hinzuweisen für das ich mich ein bisschen schäme (als Mann):
Es handelt sich um die Auspackzeremonie einer PS3 Slim die ich mir interessehalber angesehen habe und feststellen musste, dass ich beim Videogucken den Kopf geschüttelt habe. Ich hoffe es kommt niemals der Tag an dem ich meine Konsole mit ins Bett nehme, sie eine “sie” nenne (gut, das ist im deutschen unumgänglich), ihr sanft über die Abdeckung streichle und mich freue, dass ich keine Fingerabdrücke hinterlasse (nicht, dass die XBox misstrauisch wird…). Und sie hat echte Knöpfe! Uaaahhh. Mein Lieblingsfeature ist allerdings (und die Sony Pressemitteilung führt dies in der Tat in der Feature List – mit Durchmesser als Aufzählungszeichen?!): “Removal of “Install Other OS” feature”. Herzlichen Glückwünsch.
Abschließend möchte ich noch auf auf die geniale Idee der CDU Münster hinweisen, die offenbar folgende Flyer verteilt hat:
Hä? (Quelle: macforlife.de)
Nach dieser aufschlussreichen Lektüre, die meiner Interpretation nach eine treffende Zusammenfassung des Wahlprogramms der CDU darstellt, weiß ich zumindest schonmal wen ich nicht wähle. Wer wissen will, was es nun wirklich damit auf sich hat, darf gerne auf macforlife.de nachlesen. Wer danach nach Wahlalternativen sucht, dem kann ich nur diese Seite ans Herz legen, wisst ihr Bescheid…
Wieder nischt
Freitag, 14. August 2009In einer Eilmeldung gab die RTL Geschäftsführung soeben bekannt, dass beim heutigen Gewinnspiel während der Sendung “Unter Uns” leider erneut kein Gewinner ausgelost werden konnte. In der Pressemitteilung heißt es, die Frage hätte “Was tragen Frauen gerne am Stand?” gelautet. Man gestehe ein, dass die Antwortmöglichkeiten “a) Bikini” und “b) Skianzug” zu einiger Verwirrung unter den Zuschauern geführt haben könnte. In der ausgestrahlten Folge kam nämlich weder das Eine noch das Andere vor. Vieler der Zuschauer, so die Geschäftsführung, hätten wohl auf einen Tipp in der Sendung gehofft und dann wohl verzweifelt nach bestem Wissen geraten. Unter den etwas über einer Million Zuschauer machen knapp über Achttausend beim Gewinnspiel mit. In der Gewinnzentrale freute man sich nach der siebten Werbeunterbrechung schon über eine richtige Antwort und bereitete die Einblendung des Gewinners vor – der Einsender hatte jedoch per SMS teilgenommen und sendete wenig später erneut eine zweite Nachricht mit eben der falschen Antwort. In einem kurzen Exklusiv-Interview, das in den nächsten Tagen der Aufmacher für die sendereigene Sendung Explosiv sein wird, hatte der Einsender angegeben zunächst einfach geraten zu haben sich aber eine Werbepause später sicher war beim ersten Mal falsch geantwortet zu haben. Daraufhin habe er es einfach erneut versucht: ”Wieder nischt mim Gewinn, wa jah kla.”. Leider sehen die Spielregeln vor, dass jeweils die letzte gesendete Antwort gewertet werden müsse. Man könne in diesem Fall leider keine Ausnahme machen, so die Geschäftsführung, erwäge aber eine Änderung der Spielregeln. In Zukunft solle es reichen einmal die richtige Antwort getippt zu haben, unabhängig davon wie oft man vorher schon falsch lag. Weiterhin entschuldigt man sich für die Frage und gelobt in den nächsten Sendungen einfachere zu stellen. Auch die Antwortmöglichkeiten würde man überarbeiten, sodass man auch beim Raten bessere Chancen hätte. Man habe direkt gehandelt, heißt es weiter, und für morgen eine neue Frage vorbereitet. Ursprünglich war “Was macht 1 und 1?” vorgesehen, was man aber mit dem Hinweis, mathematische Fragen würde zu viele Zuschauer abschrecken, verwarf. Welche Frage nun genau gestellt wird, lässt die Geschäftsleitung offen, dazu müsse man sich schon die Sendung morgen ansehen.
Ich für meinen Teil bin schon gespannt.
She’s a HUMAN!
Dienstag, 05. Mai 2009Es wird mal wieder Zeit etwas zu schreiben. Nachdem ich letztes Wochenende erfreulichen Besuch hatte und deshalb nicht dazu gekommen bin, zur Allgemeinbildung meiner werten Leser beizutragen, hier nun ein frischer allerdings nur kurzer Beitrag.
Wie heute von verlautbart wurde, gibt es bereits mindestens 37 Anmeldungen für das Datenbankpraktikum. Da es wohl schwierig wird, die Aufgabe so zu erweitern, dass alle genug zu tun haben, sich keiner langweilt und dann noch die Koordination zu übernehmen (was ich mir in meinem grenzenlosen Größenwahn selbstverständlich auch bei 137 Anmeldungen noch problemlos vorstellen könnte), ist es im Gespräch einen
- BREAKING NEWS: Für das letzte Jahr KEIN WEIHNACHTSGELD?? VER-anzüglicher-Ausdruck-TE SCH-anzüglicher-Ausdruck- !! Wie soll ich das jetzt den Sanitärleuten erklären, die im Keller gerade die Ausströmer in meinem neuen Whirlpool einbauen? -
wo war ich … ah … zweiten Betreuer einzustellen. Man munkelt es sei kein geringerer als M Mad M. Das würde natürlich das Praktikum vom bestbetreutesten der letzten 137 Jahre zum bestbetreutesten aller Zeiten machen. Okay, man sollte nicht zu überzeugt von sich selbst sein – man ist schließlich noch Mensch und das ist auch die perfekte Überleitung (”And, that is a seamless link!”) zum einzig relevanten interessanten Inhalt dieses Beitrags:
Wenn jetzt ein großes Fragezeichen auf der Stirn des werten Lesers zu sehen sein sollte, es geht um Britney Spears. Ja, die Sängerin. Ja, ich habe mich beim ersten Gucken auch gefragt “Was soll das?” aber dann ist mir der tiefere Sinn klar geworden… Eine interessante amüsante Video-Antwort von Seth Green übrigens:
Was hat das jetzt mit der Welt zu tun? Ganz einfach, das habe ich im letzten Praktikum, bei dem ich die Ehre hatte es mit M Mad M als Teilnehmer zu bestreiten, mit selbigem geguckt. Also Praktikum + Mathias = Britney Spears. Ganz einfache, elementare Mathematik. Und um den Beitrag jetzt ganz im kryptisch-mysteriösen Stile Dirk’s zu beenden: Ich geh jetzt Pokémon spielen.
Antiquiertes Frühstück
Samstag, 25. April 2009Es ist Samstag und ich bin bereits wach. Allein das wäre einen Blogeintrag wert, dazu kommt nun aber folgender SPON-Artikel mit der Überschrift:
Antiquierte Dateiformate: Diese Web-Werkzeuge konvertieren kostenlos
Was ja an sich noch nichts schlimmes ist, allerdings beginnt der Artikel mit:
Aus einem PDF ein Office-Dokument, aus einem Handy-Video ein Flashfilm [...]
Okay, Handy Video könnte problematisch sein, ob da der Begriff “antiquiert” passt, weiß ich nicht. Aber PDF nach Office. Uahhrr… Am besten noch Word… Uuaarhh… Besten Dank. Da bleibe ich lieber bei meinem antiquierten Toast. Oder kennt jemand einen Toast zu Brötchen Konverter? Ich würde das Foto auch als Word-Datei hochladen…
Krieg!
Donnerstag, 23. April 2009Ja, es ist so weit. Zur Stunde findet ein brutaler Angriffskrieg des Windows-Lands gegen das Ubuntu-Land statt. Ausgetragen in meinem Wohnzimmer, Schlachtfeld ist mein HTPC. Wie kam es dazu?
Zunächst gab es, wie ich bereits berichtete, ein arges Wettrüsten wobei zunächst das Windows Land vor allem wegen kommerzieller, funktionierender Treiber überlegen war. Doch dann hat das Ubuntu-Land ihre Unabhängigkeit erklärt und mit der Entdeckung des manuellen Festplatten Spin-Down (externe USB Platten sind gemeint) eine glaubhafte Abschreckung gegen den ehemaligen Aggressor geschaffen.
Nach kurzer Zeit ist es dem Ubuntu-Land sogar gelungen die Grenzen zu schließen, und jedwede Ausreise ins Windows-Land zu unterbinden – ich berichtete. Staatschef Erich Tux hat hat aber daraufhin mit diversen “dringenden” Updates den Außenhandel mit der Peripherie, insbesondere meiner geliebten Fernbedienung sowie dem LC-Display des HTPC, so arg eingeschränkt, dass er nur mit unheimlicher Mühe (allein der erste Aufbau der Beziehungen hat Tage gedauert) wieder herzustellen wäre.
Ein soeben eingetroffener Report vom GRUB-Grenzpunkt hat gezeigt, dass die Grenzen erneut geschlossen wurden und das Windows Land ist nicht mehr bereit, diese Art von Beziehungen weiter zu tolerieren. Immer wieder kamen Ideen einer vereinten Festplatte von diversen kommerziellen Programmen auf und durch das geschickte Einschleusen eines Spions in die inneren Kreise der Tux-Regierung konnten nun entscheidende Informationen über die vormals so einzigartige Technologie des Festplatten Spin-Down ins Windows-Land übertragen werden.
Die schlausten Wissenschaftler des Windows-Lands haben sich mit der Thematik befasst und es schließlich geschafft einen Windows-Port der sg3_utils anzubieten. Erste Feldtests waren im XP-Land bereits erfolgreich.
Voller Elan allerdings mit einer nicht zu verachtenden Risikobereitschaft, hat das Windows-Land heute Nachmittag mit der Grenzbelagerung begonnen und ist dann etwas später in die Offensive gegangen. In der Ubuntu-Regierung, die bereits einige Fehler eingeräumt hat, beginnen derzeit Evakuierungsarbeiten die alle 231 GB Datenbewohner betreffen. Während die Windows-Soldaten sich weiter vorkämpfen versucht die Regierung die Ausreise der Bewohner in ein vorher verschmähtes Peripherie-Land (Externe Festplatte) zu ermöglichen. Betreffendes Land ist etwas im Zwiespalt, da die Beziehungen zum Windows-Land doch sehr stark sind (NTFS) geht die Ausreise nur schleppend voran (10 MB/s). Ob rechtzeitig alle Bewohner gerettet werden können, oder nicht, ist derzeit noch offen. Einer offiziellen Verlautbarung nach soll die Ausreise in etwa 6 Stunden beendet sein.
Unklar ist derzeit noch, ob sich das XP-Land einfach ausbreiten wird oder die Regierung wegen der großen Umstellungen eine Neuwahl zulässt, was derzeitiger Oppositionsvorsitzender “Vista” begrüßen würde. Unter den Bürgern herrscht allerdings noch Unklarheit, ob gerade die neu gewonnene so wichtige Technologie der sg3_utils auch unter dieser neuen Regierung funktionieren kann. Zu vermuten ist allerdings, dass das Windows-Land die allgemeine Ausreise in die Peripherie nicht dulden, und – einen positiven Kriegsverlauf vorausgesetzt – auch diese als Vasallenstaaten annektieren wird.
Wir werden Sie natürlich auf dem Laufenden halten. Und nun zurück zu Peter Kloeppel ins Studio.
Update 24.04.2009
Wie das Auswärtige Amt soeben mitteilt, sind die Evakuierungen abgeschlossen. Wegen Problemen der Peripheriestaaten mit der Windows-Regierung und dem schlechten Management der alten Ubuntu-Regierung hat sich der Prozess bis heute morgen hingezogen. Die Regierungsgebäude stehen leer, das Betriebssystem wirkt verlassen. Windows hat den Krieg gewonnen.
Derzeit finden in einer Blitzaktion Neuwahlen statt, wobei es sich abzeichnet, dass “Vista” gewinnt, der in seinem Wahlprogramm eine einzige vereinte Festplatte unter seiner Regierung vorsieht. Alle alten Ext3-Regierungsstrukturen wären damit endgültig abgesetzt genau wie der bekannte GRUB-Grenzpunkt wohl bald nur noch Sightseeing Wert besitzt. Wie die Wahlen letztendlich ausgehen und ob “Vista” die Funktionsfähigkeit der Spin-Down Technologie aufrechterhalten kann wird sich im Laufe des Tages zeigen.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Update 25.04.2009
Das wars. Der Krieg ist vorbei. Auch wenn Vista bei dem Datenvolk beliebter war, mitten in den Wahlen hat sich herausgestellt, dass er die sg3_utils nicht unterstützen würde. In Folge dessen ist ein Wahlkreis nach dem Anderen an das XP-Lager gefallen, dass schließlich die Wahl für sich entscheiden konnte. Das vorläufige amtliche Endergebnis:
Vista: 37,5%
XP: 51,2%
7: 11,3%
Mit der neuen absoluten Mehrheit hat XP sogleich begonnen die Regierungsgeschäfte wiederaufzunehmen und wird, wie bereits vermutet, nun die korrupten Peripherie-Staaten, die der Tux-Regierung als Unterschlupf dienen annektieren. Das IR-Land hat bereits sein wohlwollen gegenüber den Entwicklungen geäußert und auch das TV-Land, das mit der Ubuntu-Regierung nur etwas wiederwillig kooperiert hatte, freut sich über die neue Situation.
In diesem Sinne wünschen wir der Windows-Regierung eine stabile und bugfreie Amtszeit.
Ring, Ring… Hello?
Freitag, 10. April 2009The saga continues.
Charlie Episode I aka “We found a map to Candy Mountain”
Shuuuuuuuunnnnn …
Charlie Episode II aka “There is no stopping the Vortex”
Choo, Choo …
Charlie Episode III aka “Put a banana in your ear!”
Ring, Ring … Hello?
eBay-SMS-Konversation?
Samstag, 04. April 2009Bei einem meiner letzten eBay Verkäufe gibt es eine kleine Meinungsverschiedenheit, was das Mitliefern von im Lieferumfang nicht genannten Zubehör betrifft. Nach Auftreffen von erstem freundlich, höflichen Erklären der Sachlage auf dreiste Sturheit, sollte nun eine sachlich, juristische Erklärung folgen. Macht eBay allerdings etwas schwer, wenn man für seine Nachricht nur 500 Zeichen zur Verfügung hat. Ist aber verständlich, eMails verschicken und Speicherplatz ist ja derart teuer, mehr als 500 Zeichen können die sich wohl nicht leisten. Immerhin ist das verschicken für mich kostenlos (glaube ich).
Sinnlose (?) Zeichenbeschränkung beim eBay Nachrichten verschicken
Frauen sind ja jenerell Hexen.
Donnerstag, 26. März 2009Es folgt eine subject-oriented, integrated, non volatile, time variant Historie eines Telefonats mit 2202 in support of iPhone-Tarifoptionen decisions.
Er: Willkommen bei t-mobile. Sie sprechen mit Mario Barth (Name geändert.). Was können wir für Sie tun?
Ich: Hallo, Neubauer, ich wü …
Er: Hallo Herr Neubauer.
Ich: Hallo, ich würde gerne die Option t-mobile@home flat zu meinem bestehenden iPhone Tarif zubuchen und wollte fragen ob das geht und wenn ja, wie.
Er: Ja … Moment … Wenn mir mein Computer was zu dem Herrn Neubauer sagen würde, dann könnte ich Ihnen mehr darüber erzählen. Oh, jetzt hängt er … einen Moment mal bitte.
Ich: Ja, kein Problem.
Er: Oh, das sieht hier gerade echt makaber aus, was mein Computer hier macht.
Ich: Hmmm.
Er: Oh nein, was macht er jetzt denn … einen Moment noch mal bitte.
Ich: Kein Problem.
Er: Dieses janze Programm ist doch echt beschissen, die Frau, die das geschrieben hat gehört echt verflucht. (Starke Emotion, offenbar fällt der Berater langsam in seine Muttersprache zurück.)
Ich (neugierig): Hmmm, war das denn eine Frau, die das geschrieben hat?
Er: Weiß ich nicht, aber Frauen sind ja jenerell Hexen.
Ich: Hmmm. (verkneift sich ein Lachen)
Er: Herr Neubauer, ick jebe uns jetzte noch mal 2 Minuten, wenn’s dann noch nicht läuft, dann würd’ ich Sie bitten noch mal neu anzurufen.
Ich: Kein Problem, können Sie ja nichts für.
Er: Dat will ick aber och meinen. Wenn er jetzt gleich nich’ mitm Arsch hochkommt… Ah, jetzt regeneriert er sich langsam wieder. So, sagen Sie mir doch mal Ihre Kundenkontonummer.
Ich: (gibt die Nummer durch)
Er: Okay, Herr Neubauer, dann schau ich doch mal, was Sie für einen Tarif haben. Oh “Complete M 1st Generation for Friends”. Meene Fresse, was ist dat dann für’n langer Name fürn Tarif… Okay, Sie wollten t-mobile@home … 10 Sekunden Taktung, … @home single … @home family and friends… Business … ne, die scheint nicht zu gehen in Ihrem Tarif. Nur @home single oder family and friends.
Ich: (Meene Fresse!) Hmmm, das ist ja blöd. Was ist denn @home family and friends?
Er: Ach jetzt, jetzte habe ich genau das andere anjeklickt. Moment … single … family and friends. Ah, … (rattert die Optionseijenschaften runter).
Ich: (unterbricht) Äh, okay das ist glaub ich nicht das Richtige. Ab welchem der iPhone Tarife kann man denn die Option dazubuchen?
Er: Oh, da muss ich noch mal gucken, moment … Max M, CombiFlat M, CombiFlat L, …. inklusive? Moment … ist da ein iPhone als Option dabei, … hmmmm … ne, komisch hier steht auch Complete. Sie haben ja Complete. So ein Chaos, dieses System … Herr Neubauer, wenn Sie nichts dagegen haben jebe ich Ihnen mal kurz Musik aufs Ohr, dann frage ich mal nach.
Ich: Okay. (wartet)
Er: Herr Neubauer, sind Sie noch da? Ja, die Tarifoption geht mit Ihrem Tarif doch. Ich les noch mal vor. (ließt die Eigenschaften vor…) Sollen wir den dann buchen?
Ich: Ja, eine Frage habe ich noch. Wenn ich jetzt auf Mobiltelefonen anrufe, dann wird aber immer noch mein Freiminutenkontingent zuerst aufgebraucht, richtig?
Er: Hmmmm. (Pause) Ja, das stimmt. Die Option gilt ja nur für’s Festnetz.
Ich: Okay.
Er: Die Laufzeit beträgt dann drei Monate.
Ich: Okay, also drei Monate erstmal und um welchen Zeitraum verlängert sich die Option dann wieder?
Er: Hmmm. (Pause) Also die ist dann erstmal für drei Monate eingebucht.
Ich: (Das beantwortet nicht meine Frage.) Und danach?
Er: Hmmm. (Pause) Danach verlängert sie sich dann wieder um drei Monate.
Ich: Okay, gut. Dann buchen Sie die bitte.
Er: Eine @home flat-Option für den Herrn Neubauer, Moment, …. , Optionen hinzufügen … WAS? Konflikt mit Grunddaten, och … warum sagt mir dieses blöde Programm denn jetzt schon wieder, dass das nicht ginge. Dat muss echt ne Frau jebaut haben. Ich könnte’s verfluchen. Moment noch mal bitte.
Ich: (Kann sich ein Lachen nicht verkneifen.)
Er: Der Herr Neubauer lacht sich hier eins, darüber, dass mich das System hier zu Tode quält…
Ich: Ne, kennt man ja mit den Computern. (Ist wohl kein Mac, auf dem System läuft…)
Er: Ick muss noch mal eben Nachfragen…
Ich: (Musik auf’m Ohr.)
Er: So Herr Neubauer, sagen Sie mir mal ne Straße…
Ich: (Ich wollte spontan Ku-Damm sagen, hab aber im letzten Moment erkannt, was er meint.) (Sagt die Straße, in der er wohnt.)
Er: Äh, das schreibt man wie? So wie Johannes Brahms?
Ich: Äh, ja aber ohne H, Brahms schreibt man doch mit H, oder?
Er: Äh, ja ich hatte das schon richtig hier. Und ne Hausnummer?
Ich: (Sagt seine Hausnummer.)
Er: (Wiederholt die Nummer.) Oh, dass muss aber ne janz schön lange Straße sein.
Ich: Naja, geht so.
Er: Postleitzahl, Ort?
Ich: (Macht die Angaben.)
Er: Jut, haben wir jetzt für Sie einjerichtet.
[...]
Ich: Dann kann ich das jetzt sofort benutzen?
Er: Naja, ick würd dem System bis das da alles einjebucht hat sagen wir mal n Stündchen geben, dann mal das Handy aus und wieder anmachen. Und dann mal versuchen.
Ich: (Versuchen? Ob’s kostenlos ist? Hä? Egal.) Alles klar, danke.
Er: Können wir sonst noch was für Sie tun.
Ich: Nein, danke das war’s dann.
Er: Keine Ursache, dafür sind wir ja da. Dann mal noch janz viel Spaß damit.
Ich: Wiederhören.
Okay, was lernen wir daraus:
- Ich heiße Neubauer.
- Frauen sind Hexen.
- Das T-Mobile Verwaltungssystem ist a) von einer Frau geschrieben und b) kein Mac-System.
- Man kann die t-mobile@home Flat-Option (Update siehe unten:) NICHT mit einem “Complete M 1st Generation for friends”-Meene Fresse-Tarif kombinieren.
- Ich telefoniere ab sofort (oder in ner Stunde, wer weiß…) kostenlos ins Deutsche Festnetz. Und zwar bis zu 2 Km um meine Wohnung herum. Und ich habe eine neue Festnetznummer. Wo die 2 Km aufhören weiß man allerdings nicht so genau…
So, eigentlich genug gelernt. Leider nicht so viel DIIDA (ich les immer Die Ida und denke an Michel aus Lönneberga). Kommt aber noch.
Update 19.05.2009
Roland hatte Recht. Vor ein paar Tagen erhalte ich eine Rechnung über knapp 70 Euro und wundere mich über den hohen Betrag. Nachgeschaut, taucht dort eine Option “T-Mobile Flat” für 25 Euro auf. Komisch, denke ich und erinnere mich an obiges Gespräch. Eine noch relativ freundliche e-Mail (offenbar muss man alles schriftlich machen) an den Kundenservice geschrieben und auf den Fehler hingewiesen erhalte ich die – ja, fast schon freche – Antwort:
Die Option T-Mobile@home Flat für monatlich 10 Euro wird nur in unseren neuen Tarifen angeboten. Sie nutzen aktuell noch den Tarif Complete M (1. Generation) for Friends. Daher haben wir Ihnen die Option T-Mobile Flat für monatlich 25,60 Euro dazugebucht. Da hier kein Fehler seitens T-Mobile vorliegt, können wir Ihnen diese Kosten nicht zurückerstatten.
Aha, das ist aber nett, dass ohne mein Wissen irgendwelche Optionen dazugebucht werden… Vor allem wenn sie fast 3x so teuer sind. Nachdem ich in einer weiteren Mail in feinstem Halbwissen-Juristen-Deutsch meinem Unmut Luft gemacht hatte, gestand man den Fehler dann doch ein und war bereit mir den Differenzbetrag gutzuschreiben. Immerhin. Offenbar hat die Frau (wollte ich nur mal erwähnen), die meine Sachbearbeiterin war, in meine eMail hineininterpretiert, dass ich gar keine @home Option haben wollen würde obwohl meine Worte sorgfältig gewählt waren. In Folge dessen war meine Festnetznummer erstmal abgeschaltet. Nach einer weiteren Mail in der ich zwar erneut um umfassende Aufklärung bat, aber auf jeden Fall die Reaktivierung meiner Festnetznummer mit @home Single Option (die hatte man mir immerhin schriftlich bestätigt). verlangte, hatte ich am nächsten Tag wieder meine alte (das ist ja auch das Mindeste!) Nummer und eine unverschämt freundliche Antwort.
Was lernen wir also daraus? (In korrigierter Reihenfolge.)
- Frauen sind Hexen.
- Mindestens zwei der T-Mobile Kundenbetreuer sind unfähig die eigenen Optionen “T-Mobile Flat” und “T-Mobile @home Flat” auseinander zu halten und geben Ihren Kunden (mindestens einem) Falschaussagen zu aktivierten Optionen.
- Man kann die t-mobile@home Flat-Option NICHT mit einem “Complete M 1st Generation for friends”-Meene Fresse-Tarif kombinieren.
- Ich telefoniere ab sofort wieder teurer und muss nun doch einen Umstieg in die neuen Complete Tarife überdenken wo es “angeblich” den @home Flat Tarif gibt. Dann geht mir allerdings Tethering verloren … Mal schauen.
Dingdiding
Mittwoch, 18. März 2009Dürfen's auch ein paar weniger Testate sein? Dingdiding... With great power comes ... great Unsinn.